Borussia will die Wölfe zähmen

Robert Lewandowski ist derzeit der torgefährlichste Borusse. Gegen Piräus hatte der polnische Nationalspieler Pech und traf nur den Innenpfosten. (Foto: Stephan Schütze)
  • Robert Lewandowski ist derzeit der torgefährlichste Borusse. Gegen Piräus hatte der polnische Nationalspieler Pech und traf nur den Innenpfosten. (Foto: Stephan Schütze)
  • hochgeladen von Andreas Meier

Nach der Champions League ist vor der Bundesliga: Am heutigen Samstag (5.11., 15.30 Uhr) erwartet Borussia Dortmund zum Abschluss der „englischen Wochen“ den VfL Wolfsburg. Ein Gegner, der in den letzten Begnungen brav dem BVB die Punkte überließ.

Nach einer Pleite in der Champions League ließ Borussia Dortmund zuletzt Galavorstellungen in der Liga folgen. Augsburg und Köln können ein Lied davon singen. Und was kommt nun, nach dem ersten Sieg in der Königsklasse? Ein Sieg gegen Wolfsburg und drei Punkte natürlich - so die Wunschvorstellung von Trainer Jürgen Klopp und seiner Mannschaft.

An Selbstbewusstsein dürfte es nicht fehlen. Nach dem 1:0-Arbeitssieg gegen Piräus ist den Borussen eine Zentnerlast von den Schultern genommen. „Wir haben gezeigt, dass wir in Europa mithalten können und keine Loser sind“, atmete nicht nur Kevin Großkreutz auf. Der Schütze des „goldenen Tores“ war einer der Gewinner des Abends.
Der andere hieß Moritz Leitner. Der Youngster lieferte bei seinem Startelf-Debut eine imponierende Leistung ab. Er dürfte damit erste Wahl für einen Platz im defensiven Mittelfeld sein, falls der angeschlagene Sven Bender weiterhin ausfallen sollte.

Fit ist dagegen Lucas Barrios, fraglich ist aber, ob der Angreifer an seinem „Vertreter“ Robert Lewandowski vorbei kommt. Der Pole lieferte zuletzt starke Leistungen ab und scheint erste Wahl zu sein. „Mit beiden spielen, wäre auch eine Lösung“, lässt sich Trainer Jürgen Klopp alle Optionen offen.
Borussia Dortmund ist seit fünf Spielen ungeschlagen - und auf dem Papier spricht alles dafür, dass die Serie auch gegen den VfL Wolfsburg hält. Die „Wölfe“ gingen in dieser Saison bereits sechsmal als Verlierer vom Platz, auswärts stehen gerade mal vier Punkte zu Buche. Und: Die „Wölfe“ haben die letzten vier Spiele gegen den BVB nicht gewonnen.
Die Niedersachsen gehören bisher zu den Enttäuschten der Saison. Auch unter Felix Magath bleibt das mit millionenteuren Einkäufen ge­spickte Team deutlich hinter den Erwartungen zurück. 13 Punkte, nur Platz zwölf - das hatte man sich in der VW-Stadt ganz anders vorgestellt.
Zuletzt gab es vor heimischen Publikum eine bittere 2:3 Pleite gegen Aufsteiger Hertha BSC. Vor dem Spiel in Dortmund bangt Magath um seinen besten Mann: Mario Mandzukic, mit sieben Toren bester Angreifer der „Wölfe“ ist erkältet, sein Einsatz gegen den BVB ist fraglich.

Autor:

Andreas Meier aus Dortmund-West

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