BVB-Trainer über Kopfballungeheuer Haaland, unnötige Spannung und die nächste Aufgabe
Marco Rose: „Gladbach? Freue mich darauf!“

 Engagiert am Spielfeldrand: BVB-Trainer Marco Rose.
  • Engagiert am Spielfeldrand: BVB-Trainer Marco Rose.
  • Foto: Stephan Schütze
  • hochgeladen von Andreas Meier

Mit dem 4:2-Erfolg über Union Berlin hat der BVB nicht nur den vierten Sieg in Folge gefeiert, sondern sich auch auf Platz drei ganz oben in der Tabelle festgesetzt. Marco Rose sieht trotzdem Verbesserungsbedarf bei seiner Mannschaft.
 
Vor dem nächsten Auftritt am Samstag in Gladbach spricht der Trainer über Fehler, die die Mannschaft abstellen muss, eine neue Qualität von Erling Haaland, die der Konkurrenz Angst machen sollte, und das bevorstehende Wiedersehen mit seinem Ex-Klub. 
 
Marco Rose über…
 
…Erling Haaland:
Es war sein zweites Kopfballtor in dieser Saison, mit einer ganz sauberen Technik. Wenn er diese Qualität jetzt auch noch dazu bekommt, dann herzlichen Glückwunsch an alle anderen, die noch auf uns warten.
 
…Thomas Meunier:
Thomas Meunier hat schon zum zweiten Mal eine butterweiche Flanke hereingebracht. Er macht im Moment richtig Spaß, weil er richtig in Form und richtig ins Rollen kommt.
 
…unnötige Spannung:
Das dritte Tor sollte bei der Belastung, die wir im Moment habe, für uns ganz klar das Signal sein, dass wir das Spiel zumachen. Wir haben Union nochmal zurückgeholt. Dann wurde es nochmal eng. Wir sollten versuchen, es uns in Zukunft leichter zu machen, weil wir Energie sparen müssen.
 
…unzufriedene Spieler trotz des Sieges:
Ich bin entspannt, weil die Spieler verärgert sind. Das gefällt mir, das ist genau der richtige Ansatz. Wenn ich jedes Mal Zinnober machen und mich öffentlich dazu äußern würde, würden wir eine negative Grundstimmung bekommen, die es gar nicht braucht. Wir haben zwölf Punkte, wir haben das erste Champions League Spiel gewonnen, wir haben vier Spiele in Folge gewonnen. Aber es ist gut, dass die Jungs selbst merken, dass wir in diesem Bereich besser werden müssen und dass es ärgerlich ist, dass wir uns immer wieder selbst hinten heraus nochmal in Probleme bringen durch zu einfache Gegentore.

…Kraftverluste:
Wir hatten auch gegen Union ein paar Jungs, die durchspielen mussten, obwohl sie schon müde waren.  Wir haben im zentralen Mittelfeld zurzeit wenig Optionen, zu wechseln. Brandt, Can und Reyna fehlen. Wir müssen cleverer und klarer werden und dürfen uns hinten heraus nicht nochmal so in Probleme bringen.
 
…eine ökonomischere Spielweise:
Es ist immer ein schmaler Grat. Grundsätzlich wollen wir Pressing spielen, aber es gibt Situationen, wo es keinen Sinn macht, zu pressen. Wenn du aber mit den Jungs mehr darüber redest, wo es keinen Sinn macht, dann werden sie vielleicht passiv. Wenn wir den Ball haben und ich mehr darüber rede, dass wir hinten herum spielen, dann wirst du vielleicht auch mit dem Ball eher passiv. Wir wollen schon vertikal spielen, tief spielen, Abschlüsse kreieren. Es geht darum, immer den richtigen Rhythmus zu finden. Keine Bälle verlieren, Angriffe zu Ende spielen, eine gute Struktur haben gegen den Ball. Das kann man auch nicht immer trainieren, das muss man auch fühlen ein stückweit.
 
…das nächste Spiel bei seinem Ex-Klub Mönchengladbach:
Ich freue mich darauf! Ich freue mich darauf, Leute wiederzusehen, die ich über zwei Jahre schätzen gelernt habe. Zu vielen Leuten habe ich noch Kontakt. Natürlich steckt eine gewisse Brisanz in dem Spiel, aber ich kann nichts Unangenehmes über den Verein sagen. Ein toller Verein, tolle Menschen, es wird hervorragende Arbeit gemacht. Rainer Bonhof, Hans Meyer, Max Eberl - alles Menschen, auf die ich mich sehr freue. Schauen wir mal, wie es dann wird! (dino)

Autor:

Andreas Meier aus Dortmund-West

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