Drei Fragen an… Angelika Bachmann von Salut Salon

Angelika Bachmann (links) und ihre Mitstreiterinnen von Salut Salon kommen im November in die Tonhalle. | Foto: Wolfgang Michalowski
  • Angelika Bachmann (links) und ihre Mitstreiterinnen von Salut Salon kommen im November in die Tonhalle.
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Salut Salon gastieren am Samstag, 23. November, um 20 Uhr in der Tonhalle. Karten für sind über unsere Tickethotline 0201/8046060 erhältlich.

Angelika Bachmann, Salut Salon treten am 23. November mit ihrem neuen Programm in der Tonhalle auf. Worauf darf sich das Publikum freuen?
"Der Titel des Programms lautet 'Die Nacht des Schicksals'. Insofern gibt es viel Schicksalsmusik zu hören, zum Beispiel den 'Mephistowalzer' von Franz Liszt. Es geht aber auch um unsere persönlichen Schicksale wie das von Iris (Salut Salon-Mitbegründerin Iris Siegfried, Anm. der Redaktion), die immer alles verliert und darüber ein Lied geschrieben hat. Auf der Bühne jodeln wir aber auch, spielen Tatort, beantworten unsere eigenen 'Wer wird Millionär'-Fragen und kommentieren das Ganze als nörgelnde Opas aus der Muppet-Show."

Sie interpretieren Werke der klassischen Musik nach eigenen Arrangements neu und verbinden dies mit Akrobatik und humorvoller Unterhaltung. Warum sind Sie diesen Weg gegangen? Sie hätten ja auch ein Streichquartett gründen und das Repertoire von Haydn, Mozart und Beethoven bis hin zu Bartok oder Webern einstudieren können.
"Wir spielen auch viele Stücke ganz ernsthaft. So entstehen schöne Gegensätze zu den lustigen und selbstironischen Teilen des Programms. Ich habe schon immer gern selbst geschrieben, zum Beispiel meine eigenen Kadenzen für Mozart-Violinkonzerte. Früher haben Komponisten als Interpreten ihrer eigenen Werke immer wieder anders gespielt. Sie hatten Raum zum Improvisieren. Hinzu kommt, dass mir feste Hierarchien nicht liegen. Bei Salut Salon sind wir künstlerisch alle gleichberechtigt. Das macht die Arbeit so spannend."

Salut Salon gibt es schon seit mehr als zehn Jahren. Wenn Sie an die Anfänge zurückdenken, wie schwer ist es, seinen eigenen Weg in der Musikbranche zu finden?
"Es war für uns gar nicht schwer, da wir nicht unbedingt erfolgreich sein wollten. Wir haben zum Beispiel eine Weltreise mit Straßenmusik finanziert. Irgendwann haben wir uns regelmäßig freitags zu einem Salon getroffen, das war ein privater Spaß für uns, aus dem sich dann Salut Salon entwickelt hat. Wir haben einmal in einer Galerie drei Stücke gespielt und sind gefragt worden, ob wir dort noch mal spielen wollen. Das war ein Dominoeffekt, das ging ganz schnell. Dass es so ein Erfolg wurde, dass wir in so tollen Sälen wie der Tonhalle spielen dürfen, das ist schon ein Luxus. Ich sehe es als großes Glück, dass es so gekommen ist."

Hier gibt es ein ausführliches Interview mit Video: Salut Salon - die Nacht des Schicksals

Autor:

Sascha Ruczinski aus Schwelm

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