Mehr als Zauberei
Ehrlich Brothers in Düsseldorf: Drei Weltrekorde an einem Abend und ein sehr glückliches Publikum

Den "goldenen Lambo" zauberten die Ehrlich Brothers inklusive sich selbst in Sekunden durch die Arena. Foto: Sebastian Drueen
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  • Den "goldenen Lambo" zauberten die Ehrlich Brothers inklusive sich selbst in Sekunden durch die Arena. Foto: Sebastian Drueen
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40.211 zahlende Gäste. Da regnete es Flitter und das Publikum jubelte vor Freude, als die Ehrlich Brothers am Samstagabend ihren Weltrekord „Die meisten Zuschauer bei einer Zaubershow“ in der Arena Düsseldorf einstellten.

Und das war nur einer von drei Rekorden an diesem Abend. Denn nur wenige Minuten vorher wurde verkündet, dass eine Fanbrief-Aktion ebenso erfolgreich war. Schon vor der Show hatten die Initiatoren eines Fanclubs mehrmals das Rund der Arena mit aneinandergetackerten Briefen ausgelegt. 23 Kilometer und 23 Zentimeter war der Brief lang – und damit fast sechs Meter mehr, als der vorherige Rekord. Noch nicht komplett ausgezählt, aber fast sicher ist, dass es einen weiteren Rekordeintrag für den Zaubertrick mit den meisten beteiligten Zuschauern gab. Da wurden von allen raschelnd Zettel sortiert, zerrissen und am Ende wieder zu einem Bild aneinandergelegt, bei den meisten funktionierte es, bei manchen nicht – genau beobachtet wurde dies von den Ehrlich Brothers in luftiger Höhe. Denn spektakulär musste sie sein, die Stadionshow „Flash“.
Da war viel Pyrotechnik im Spiel, wurde mit bloßen Händen aus Stahlweichen ein Herz geformt, viel vom Hallendach geflittert und geflattert, durchtrennte eine kreischende Kreissäge den Körper von Andreas Ehrlich und wand eine Frau sich durch den Körper von Chris Ehrlich. Doch ist es nicht nur das, womit die beiden Brüder ihre immer größende Fanschar begeistern. Es sind die kleinen Zaubertricks mit Spielkarten und Geldmünzen, mit einfachem Papier oder einer Kerze, die für erstaunte Blicke sorgen und die Nähe zum Publikum, die sich auch ein Düsseldorf wie ein roter Faden durch das Programm zog. Denn immer wieder werden Personen aus den Zuschauern auf die Bühne geholt. An diesem Abend hießen die aus den vorderen Reihen Auserwählten unter anderem Theo und Evelyn, Lea, Lenni, Diana und Michael. Sie staunten selbst, was mit ihnen geschah – und der Schrei der Dame, der die Hand mit einer Mini-Guillotine abgehackt werden sollte, hallte bis in die letzte Reihe der Arena.

Zum Programm gehört weiterhin das Gefoppe unter den Brüdern und Privates. Ein Film des verstorbenen Vaters wurde eingespielt, in die plötzlich eintretende Stille in der Arena einige Wörter dazu gesagt und der anwesenden Mutter zugewunken. Die Fans waren gerührt.

Dazu durften sich die Düsseldorfer ganz wohl fühlen. Immer wieder wurde Düsseldorf erwähnt und mit Tischtennis-Profi Timo Boll holte man noch einen der Sportstars der Stadt auf die Bühne. Vor und nach der Partie mit Chris Ehrlich verfolgte er mit Familie die ganze Show – und posierte in der Pause für zahlreiche Fotos.

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