"Magic Monte Carlo" im Apollo Varieté

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Er ist klein und orangefarben. Der Regenschirm, den Lecusay Martin am Ende seines Auftritts plötzlich scheinbar aus dem Nichts hervorzaubert. Schon zuvor hatte er es auf der Bühne wahrlich schwarze und weiße Regenschirme regnen lassen. Woher sie alle so plötzlich und in so großer Vielzahl herkamen, war kaum zu verfolgen.
Überraschend, kurzweilig und verblüffend ist sein Auftritt. Genauso wie die der nachfolgenden Acts, die bei „Magic Monte Carlo“, der neuen Show im Apollo Variete, zu sehen sind. Es bleibt auch nicht beim orangefarbenen Regenschirm als kleiner Akzent. Immer wieder blitzt Farbe bei den meist in schwarz oder weiß gekleideten Künstlern auf. Seien es die Tücher, die sich unter Arno und seinen Dream of Birds in grüne und gelbe, lebende Vögel verwandeln. Oder auch das rote Element am Schuh von Gaetan Bloom. Irgendwo zwischen Wahnsinn und Genie bringt er so schnell wie kein anderer das Publikum auf seine Seite. Gut, dass er zweimal vors Publikum treten darf. Seine Zaubertricks lässt er wie zufällig in seine Geschichtchen einfließen. Sein Kauderwelsch zwischen Französisch, Englisch und Deutsch ist köstlich. Seine Wortkreation „Pamplemuse“ sorgt mit einer großen Geschichte um einen kleinen Gegenstand für einen köstlichen Beigeschmack.
In „Magic Monte Carlo“ werden Klassiker der Magie neu und modern in Szene gesetzt. Vitaly und Yelena Gorbachevski zeigen Quickchange, den extrem schnellen Kleiderwechsel. Sie sind nicht nur schnell, sie verblüffen am Ende ihres Auftritts den Zuschauer derart, dass der sich während er applaudiert noch wundert. Für die schwebende Jungfrau, zersägte Körper und mystische Momente zeichnet an diesem Abend Alberto Giorgi verantwortlich. Es gibt sogar den „Hasen aus dem Zauberhut“. In Figur von Sasha Babii erhält er ein neues Gewand. Dieser Akt wie auch die Auftritte von den Frauen von Sittah’s Angels bringen neben der Magie Akrobatik in den Abend. Dass Magie und Zauberei im digitalen Zeitalter angekommen sind, zeigt Jean Garin mit seinem „Magic Screen“. Mit viel Augenzwinkern wird der Abend von Matthias Rauch moderiert. Als er, der Magier aus Gelsenkirchen, gleich zu Anfang seinem Namen nach dem Rauch entsteigt, ist klar, dass an diesem Abend nicht alles ernst gemeint ist - und das Schmunzeln erlaubt ist.
„Magic Monte Carlo“ ist in Roncalli’s Apollo Varieté, Apollo Platz 1, bis zum 22. Juli zu sehen. Kartenreservierungen sind unter 8289090, bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter www. apollo-variete.com möglich.

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