BC Colours Düsseldorf: Colours-Spieler auf Turnieren unterwegs
Colours-Spieler sind gut unterwegs

Fabian Breuer
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Fabian Breuer auf Platz 17 beim German Pool Masters 2018
Beim 4. German Pool Masters, das vom 3. Bis 6. Januar in Bergisch Gladbach Billardcafé Pool & Blues ausgetragen wurde, belegte Fabian Breuer in der Endabrechnung Rang 17 unter 276 Teilnehmern.

Bei dem größten Billardturnier des Jahres im deutschsprachigen Raum wurde wie im Vorjahr „Multiball“ gespielt. Hier werden 3 Billarddisziplinen innerhalb eines Satzes vereint. Es wurden jeweils 2 Spiele 10-Ball, 2 Spiele 8-Ball und zwei Spiele 8-Ball gespielt. Wenn das ausgeschriebene Ausspielziel (Vorrunde 5, Zwischenrunde 6, Finalrunde 7) noch nicht erreicht war, wurden die Disziplinen in der gleichen Reihenfolge weitergespielt, bis das Ausspielziel von einem der beiden Spieler erreicht wurde.

Die Vorrunde und die Zwischenrunde überstand der Düsseldorfer Oberligaspieler souverän und ohne Niederlage. Auch in der Finalrunde der besten 64 Spieler gewann Fabian Breuer sein erstes Match mit 7-3 gegen Ruben Frick (BC Sindelfingen). Er scheiterte erst in der Runde der letzten 32 Spieler an dem in Deutschland lebenden Briten Michael Smith (BSV Playhouse Fürstenfeldbruck). Mit 5-7 hatte er knapp das Nachsehen.

Nach einem – trotz Rückenproblemen – guten Turnier erreichte er als bester Spieler des BC Colours Platz 17.

Außer Fabian Breuer hatten noch 3 weitere Spieler des BC Colours die Vorrunde überstanden. Doch sowohl Tim Guber, Nico Seidler als auch Emir Secener überstanden die Zwischenrunde nicht. Am knappsten schrammte Emir Secener am Finalfeld vorbei. Im Spiel um den Einzug in die K.o.-Runde unterlag er Marko Vogel (BSV Shooters Mettmann) mit 3-6.

Der Sieg im Hauptfeld ging an Sebastian Ludwig (PBC Joker Altstadt) der gegen den Niederländer Ivar Saris (BSC Neukirchen) mit 7-4 gewann. Bei den Damen holte sich Veronika Ivanovskaia (BFC Fortuna Berlin) den Sieg. Sie besiegte im Endspiel Tina Vogelmann (BC Stuttgart) mit 7-1.

Als einzige Dame der Colours belegte Wienke Thamsen nach einer Achtelfinalniederlage gegen Beatrix Kustos Platz 9.

Die drei Billarddisziplinen bei den German Pool Masters
8-Ball

8-Ball ist die in Deutschland verbreitetste und bekannteste Disziplin im Poolbillard. Es handelt sich um ein Ansagespiel. Das bedeutet, dass bei jedem Stoß Kugel und Tasche angesagt werden müssen. Jeder der Spieler spielt jeweils auf seine „Farben“ – die „Vollen“ oder die „Halben“ (gestreifte Kugeln). Wer welche Kugelgruppe spielt, wird nach dem Anstoß bestimmt. Der Spieler, der als Erster eine Kugel korrekt versenkt hat seine Kugelgruppe gewählt und muss von da an alle Kugeln dieser Gruppe wegspielen und am Ende die schwarze Acht versenken, um das Spiel zu gewinnen.

9-Ball
9-Ball ist ein Rotationsspiel. Die Kugel von 1 bis 9 müssen der Reihe nach weggespielt werden. Der Spieler, der die 9 versenkt, gewinnt das Spiel. Möglich sind auch Kombinationen. Hierbei muss die Kugel mit der niedrigsten Ziffer zuerst angespielt werden. Wird dabei eine andere Kugel gelocht, ist der Spieler weiterhin am Tisch. Wird die 9 auf diese Weise vorzeitig versenkt, ist das Spiel gewonnen.

10-Ball
10-Ball ist ebenfalls ein Rotationsspiel wie 9-Ball. Der Unterschied besteht darin, dass es sich wie im 8-Ball um ein Ansagespiel handelt. Auch Kombinationen sind erlaubt. Im Gegensatz zum 9-Ball bring ein vorzeitiges korrektes Versenken der 10 jedoch nicht den Spielgewinn. In diesem Fall wird die 10 wieder aufgebaut. Der Spieler ist weiterhin am Tisch. Das Spiel gewinnt der Spieler, der die 10 am Ende durch einen korrekten stoß in die angesagte Tasche versenkt.

Old School-Turnier beim BC Schalke Gelsenkirchen
Beim German Pool Masters hatte Marcel Nottebaum am Freitag in einer schwierigen Vorrundengruppe noch die Zwischenrunde verpasst. So nutzte er 2 Tage später die Möglichkeit zur Rehabilitation und spielte das 9-Ball Turnier beim BC Schalke Gelsenkirchen mit.

Hier war der Oberligaspieler der Colours wesentlich erfolgreicher. Zwar musste er sich in der 2. Runde noch Tobias Perzewski (BC SB Horst-Emscher).geschlagen geben, doch dann zog er durch: Über die Verliererseite spielte er sich ins Viertelfinale, wo er erneut auf Tobias Perzewski traf und sich für die vorrangegangene Niederlage revanchierte.

Auch aus dem Halbfinale gegen Marcus Nickel (BC Schalke) ging er als Sieger hervor. Mit 5-4 entschied er dann das Finale gegen Patrick Günther (1. PBC Brambauer 78) für sich und sicherte sich den Turniersieg.

8-Ball Turnierserie des PBVM
Zeitgleich mit der Endrunde des größten Billardturnier des Jahres im deutschsprachigen Raum wurde beim PBC Ronsdorf in Wuppertal ein Qualifikationsturnier für die Verbandsmeisterschaft in der Disziplin 8-Ball gespielt. Sascha Kühn war der einzige Teilnehmer des BC Colours.

Nach 2 Siegen verpasste er durch ein unnötiges 3-4 gegen Lars Maiworm (PBC Much) das Halbfinale. Eine weitere Niederlage bedeutete das Turnieraus und am Ende Rang 5 unter 14 Teilnehmern.
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