Erster Auftritt als Fortuna-Trainer: Köstner will für "Stabilität" sorgen

Erste gemeinsame Trainingsarbeit: Lorenz-Günther Köstner im Gespräch mit Stürmer Charli Benschop.
  • Erste gemeinsame Trainingsarbeit: Lorenz-Günther Köstner im Gespräch mit Stürmer Charli Benschop.
  • Foto: OV
  • hochgeladen von Mark Zeller

Erst eine erste Trainingseinheit mit der Mannschaft, dann eine Pressekonferenz in großer Runde: Fortuna Düsseldorfs neuer Chef-Trainer Lorenz-Günther Köstner stellte sich am Dienstagabend in der Arena vor und verriet, wie er den strauchelnden Zweitligisten wieder auf Kurs bringen will.

Lorenz-Günther Köstner war anzumerken, wie wohl er sich in seinem neuen Amt fühlt. Und das unterstrich er auch gleich zu Beginn der Pressekonferenz: "Ich freue mich, dass ich in Düsseldorf Trainer bin", verriet der Oberfranke, der das "r" so rollt, wie man es ansonsten eher von DEG-Pressekonferenzen her kennt. Er gehe mit "Gelassenheit, Mut und Zuversicht", an seine neue Aufgabe - und das strahlte er auch aus.

"Ich möchte den Weg, den die Fortuna vor Jahren eingeschlagen hat, fortführen", sagte Köstner mit Blick auf die Entwicklung, die der Verein ab 2004 mit der Rückkehr aus der vierten Liga bis ins Oberhaus genommen hat. Dass die jüngste Entwicklung weniger gut war, machte er gar nicht Mal daran fest, dass durchweg die Leistungen nicht gestimmt haben, vielmehr hätten "zur richtigen Zeit ein paar Ergebnisse gefehlt".

Die Fotos zum Trainingsauftakt unter

Dann wurde der neue Chef-Coach konkret: "Die Tabelle lügt nicht", verwies er auf das Düsseldorfer Torverhältnis von - 8. In den "viel zu vielen Gegentoren", sieht Köstner "einen Anhaltspunkt, um meine Arbeit aufzunehmen". Sein Ziel lautet folgerichtig: "Stabilität reinbekommen!" Damit das funktioniert, müsse die Offensive der Defensive helfen. "Wichtig ist, dass vorne der erste Spieler schon der erste Verteidiger ist", betonte Köstner und kündigte eine "harte Vorbereitung" an.

Mit Stefan Reisinger steht ihm ab sofort einer, der genau das immer beherzigt hatte, nicht mehr zur Verfügung. Doch trotz des Weggangs des Stürmers in Richtung Saarbrücken ("er hatte sich vor meinem Amtsantritt schon entschieden") sieht Köstner "im Moment keinen Handlungsbedarf", personell nachzulegen.

Dass er nun der älteste Chef-Trainer der ersten, darauf ist der 61-Jährige "sehr stolz" und bekräftigt "ich bin sehr fit". Die Trainingsarbeit sei für ihn aber keine Frage des Alters. "Wichtig ist die Einstellung, und meine Einstellung ist, sich jeden Tag neu zu beweisen."

Mit dem Auftritt des neuen Chef-Coaches zeigte sich auch Fortunas neuer Sportvorstand Helmut Schulte spürbar zufrieden: "Ich freue mich, dass wir einen erfahrenen Trainer haben, der schon viel erlebt hat. Lorenz-Günther Köstner ist eine sehr gute Wahl. Er ist unheimlich heiß und motiviert, er hat Bock."

Und er will Fortuna helfen, ihr Horrorjahr 2013 hinter sich zu lassen. Köstner: "Jetzt beginnt eine neue, hoffentlich erfolgreiche Ära."

Die Fotos zum Trainingsauftakt des neuen Chef-Coachs gibt es hier.

Autor:

Mark Zeller aus Duisburg

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