Bud Spencer in Düsseldorf

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Das war ein Highlight wie man es lange nicht erlebt hat. Nicht ein großer Staatsmann war gekommen, sondern Bud Spencer, die Filmlegende unserer Herzen. Wer kennt ihn nicht - und all seine Filme? Doch was machte Bud Spencer in Düsseldorf? Er präsentierte sein neue Biographie Teil 2 mit dem Titel: "In 80 Jahren um die Welt".
Auch wenn er inzwischen 83 Jahre ist und auf einen Stock kam, so standen die Fans in enormen Schlangen und es brach Chaos aus. Mit solch einen Ansturm hatte wohl niemand gerechnet und die Security war stark überlastet. Nach einer Stunde hatte diese die Massen dann langsam unter Kontrolle bekommen und dennoch waren viele Fans enttäuscht. Man kam nicht nah genug ran, konnte nicht genug fotografieren oder kam gar nicht bis zu ihm durch.

Mehr Glück hatte ein Sternchen in dem Ansturm, die auch von der Security abgeholt und nach vorne gebracht wurde - Nachwuchsschauspielerin und Fotomodel Cecil Diamond in Begleitung von Detlef Scholzen. Beide waren von ihrem Management zu der Autogrammstunde eingeladen worden und bekamen so einen bevorzugten Einlass.

Cecil Diamond berichtete nach verlassen des Kinos, das sie nie erwartet hätte so viele junge Fans, auch unter 18, zu sehen. Im Schwerpunkt seien auch nur Männer da gewesen, so ca. 75 %. Es zeigt, Bud hat in jeder Altersklasse noch immer sehr viele Fans. Auch sagte sie, da sie italienisch kann, Bud sein Interview und Erzählung ohne Übersetzer verstanden zu haben und so kam es noch einiges herzlicher rüber. Er sei ein sehr Bodenständiger Typ der mit viel Herz und Gefühl sprach und es ging mir sehr nahe, wie wichtig Familie für ihn ist.
"Er sagte mir, er konnte das was er ist nur durch seine treuen Fans werden und deren Begeisterung. Diese haben ihn erst groß gemacht. In seinem Interview erzählte er auch 3 verschiedene Bereiche an der Uni begonnen zu haben, nämlich Chemie, Jura und dann Soziologie, doch alle drei habe er nicht bis zu ende studiert. Er meinte, man soll sich nichts festes im Leben vornehmen, z Bsp zu sagen ich werde Arzt, sondern lasst das Leben kommen, denn ihr werdet nicht das, was ihr zuvor plant. Ferner ist mir sein Humor positiv aufgefallen und er hatte viele Witze am Rand mit eingebaut. Auch "beschwerte" er sich über die Presse, die ihn mit 82 so alt gemacht hat, er sei doch 83. Ja, sein charmanter Humor und Witz hat mich im Sturm erobert. So etwas kennt man kaum noch von den Menschen in meinem Alter. Auch berichtete er, das er sehr gerne deutsches Essen mag. Besonders Schnitzel und das Essen ihm das wichtigste sei. In Bescheidenheit berichtete er weiter, das die Erfolge so nie geplant waren. Alles kam für alle total unerwartet und ging dann seinen Weg. So sei es meist im Leben, man soll daher nicht fest planen ich werde dies oder das - man soll leben und den Weg gehen, den einen das Leben lenkt. Ferner ist mir aufgefallen das er sehr gerne sein Wissen an jüngere Menschen weiter gibt - ein sehr toller Mensch. Zu gerne würde ich ihn mal privat treffen und mich mit ihm über sein Leben unterhalten und von ihm lernen."

Cecil war so gerührt von den zwei Stunden, das ihre schönen Augen leicht feucht wurden und ich schon dachte, es kämen Begeisterungstränen- aber sie hatte sich unter Kontrolle.

Aber auch Detlef Scholzen berichtete begeistert. "Eine Filmlegende wie Bud Spencer zu treffen, das sei schon ein besonderes Erlebnis. Ein Mensch, der so viel positives ausstrahlt und Erfolge hatte, wie heute wohl kein Schauspieler mehr. Doch früher, früher war auch alles leichter sagte Scholzen. Viel weniger Schauspieler und mehr Geld. Gerade die Finanzkrise hat die Branche hart getroffen. Die Werbung auf den TV Sendern wird zwar nicht unbedingt weniger, aber die Preise sind nicht mehr die selben. Zudem sind die Kosten für Produktionen extrem gestiegen durch die neue Technik als auch den großen Personalbedarf. Ferner zu viele Raubkopien die die Einnahmen dahin schmelzen lassen, all dies macht es Heute nicht gerade einfach. Cecil habe ich ja öfters an meiner Seite und versuche ihr einen bessern Start zu ermöglichen, doch sie stellt keine großen Erwartungen und will einfach mal sehen was kommen mag. Daher macht sie derzeit, nebst der Schauspielschule, auch eine Modelschule im Bereich Fotomodel für Werbung. Man muss sich Heute auf ein breites Gebiet streuen, denn es ist sehr schwer geworden."

Insgesamt waren die Massen jedenfalls zum Ende grob zufrieden; jeder konnte ihn mal live sehen, wenn auch nicht jeder so nah an ihn ran konnte. Zum Schluss konnte dann jeder, der noch eine Karte ergattert hatte, in seinen Film "Plattfuß am Nil". Wohl einer der besten seiner Filme, obwohl dies schwer zu sagen ist, bei gut 100 Kinofilmen.

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