Das neue Wahrzeichen: Befragung zum Kö-Bogen brachte neue Erkenntnisse

Der Kö-Bogen wird von vielen absolut positiv gesehen.

Zum Kö-Bogen gibt es geteilte Meinungen. Eine Passanten-Befragung brachte aber positive Resonanz hervor.

Am Kö-Bogen scheiden sich die Geister. Für die einen ist der Luxustempel die logische Verlängerung der Shoppingmeile Königsallee, andere finden den Gebäudekomplex am Jan Wellem Platz zu groß und deplatziert. Seit seiner Fertigstellung im Winter 2013 haben sich die Düsseldorfer trotz allem an den von Daniel Libeskind entworfenen Bau gewöhnt. Mehr noch, der Kö-Bogen wird mittlerweile sogar als neues Wahrzeichen Düsseldorfs wahrgenommen. Dies ergab die inzwischen dritte Befragung von 400 Passanten durch Studenten der Hochschule Fresenius Ende 2016.

Beliebter Treffpunkt

Die Auswertung der Umfrage lässt die Entwicklung des Kö-Bogens durchaus positiv erscheinen. Im Vergleich zu 2015 mit 40 Prozent sehen ihn 50 Prozent der Befragten inzwischen als Teil Düsseldorfs.

Der Gebäudekomplex am Hofgarten wird von den meisten Befragten gezielt für Shopping, zum Besuch der Gastronomie und als Treffpunkt angesteuert. Die Architektur gaben 46 Prozent als Grund an. Dabei halten sie sich durchschnittlich eineinhalb Stunden dort auf. Für die neun angehenden Wirtschaftsstudenten, die diese Befragung durchführten und auswerteten, eine gute Entwicklung. Denn 90 Minuten sind eher üblich für den Aufenthalt in Einkaufsstraßen mit einem breit aufgestellten Angebot.

Dass der Kö-Bogen gezielt angesteuert wird, liegt wohl auch in der Lage und guten öffentlichen Verkehrsanbindung begründet. So gaben 50 Prozent an, mit U-Bahn oder Bus gekommen zu sein. 22 Prozent waren zu Fuß unterwegs und nur 26 Prozent nutzten das Auto für die Anfahrt.

Noch Verbesserungspotenzial

Die Umfrageteilnehmer sahen aber auch durchaus Verbesserungspotenzial. Vor allem im Bereich der Gastronomie und Gestaltung des Platzes zur Hofgartenseite. So wünschen sich 45 Prozent eine Erweiterung des Gastro-Angebots zum Beispiel um ein Eiscafé und befürworten zusätzliche Bänke und Bepflanzungen. Sehr gut kamen der Weihnachtsmarkt und die Eisbahn an, die von 90 Prozent als positiv bewertet wurden, ebenso wie spezielle Events, wie die Lifestyle Night. Die Entwicklung des Kö-Bogens in den nächsten zwei Jahren bewerteten rund 70 Prozent als weitgehend positiv.

Von Claudia Hötzendorfer

Autor:

Kirstin von Schlabrendorf-Engelbracht aus Düsseldorf

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