Event Emmerich
Drei Tage Food-Festival in Emmerich

Symbolbild

Kulinarisches aus allen Herren Länder

Drei Tage lang konnte im Rheinpark lecker geschlemmt werden. 21 verschiedenene Food-Trucks versprachen Speisen und Getränke aus verschiedenen Richtungen und unterschiedlichen Ländern. Mit der Anzahl der Gäste waren die Anbieter nicht so ganz zufrieden.

Zur dritten Ausgabe des Streetfood-Festivals ist die Stadt Emmerich neue Wege gegangen. Die Organisatoren Jeroen Schreurs und Roy Heesen brachten als Partner das „Lust Food Truck Festival“ in die Rheinstadt. Dabei achten die beiden stets darauf, dass sich die einzelnen Stände optimal ergänzen.
Die Speisen und Getränke konnten direkt am jeweiligen Food-Truck oder an den vielen Tischen mit Stühlen verspeist werden. Teilweise sorgten Überdachungen für Schutz vor Sonne oder den seltenen Regenschauern.
       Für die Kinder wurde, neben dem Spielplatz in der Parkmitte, die beiden Hüpfburgen sowie ein buntes Kinderprogramm angeboten.
       Bei Friet & Ballen gab es verschiedene Fischsorten, manchmal mit Käse überbacken, aber fast immer mit Pommes Frites. Wer sich nicht entscheiden konnte nahm gleich die gemischte Platte für 16 Euro. Auch bei Salland Smokers war die große Smokers Plate, mit einer Auswahl an Spare Rips, T-Bones, Pork, Pulled Chicken und Lachs – das ganze stilecht serviert auf einem Holzbrett – der Bestseller.
       Richtig herzhaft ging es auch bei Beast from the East zu. Von Normal über Cheese und Fire bis zum doppelstöckigen Towerburger war für jeden Hunger der passende Hamburger dabei.
Wer schon immer einmal wissen wollte wie die großen niederländischen Pommes Frites gemacht werden, konnte sich am Stand von Las Fritas informieren. Vor den Augen der meist hungrigen Besucher, wurden die ungeschälten Kartoffeln mit einer Maschine in Stifte geschnitten. Der eine oder andere kleine Gast durfte da schon mal den Hebel der Maschine kräftig runterdrücken und sich sein Essen verdienen. An kaum einem Stand war so ein Andrang wie bei den frischen Pommes, die Abfertigung fand an mehreren Stationen statt. Zuerst musste für 3,50 Euro eine Tüte gekauft werden. Ein weitere Mitarbeiter füllte die Pommes Frites ein und bei einer letzten Station gab es die verschiedenen Soßen obendrauf.
       Ein beliebter Nachtisch waren die Churros, ein Fettgebäck mit süßem Beiwerk wie Nutella, Karamellcreme, Zimt oder Puderzucker – aber alles „100 % vegan und biologisch“. In die gleiche Richtung ging der Truck von Vlalala. Hier wurden Joghurt- und Vanille-Produkte mit einer Vielzahl von süßen Toppings und Beilagen kombiniert.
        Der Event-Caterer Nova Caeli aus Emmerich bot „frischen Wind unter kulinarischem Credo“. Muscheln, Roastbeef oder Schmörkes mit roter Bete waren dort im Angebot. Topseller waren eindeutig die Muscheln alla Nova mit Aioli, Brot und einem Glas Pino Grigio für zehn Euro.
Fremdländisches boten Aroi Thai. Dort standen Currygerichte, Loempia und Shrimps auf der Speisekarte. Bei Saigon Streetfood kam vietnamesisches Essen auf den Tisch, dagegen indonesisches Soulfood bei Mammie Jammie.
       Beim Streetfood-Festival ging es aber nicht nur um Essen und Trinken. Live-Musik von verschiedenen Coverbands, von Singer-Songwritern oder DJ-Musik sorgten auf zwei Bühnen für einen musikalischen Rahmen. Entsprechende Sitzmöglichkeiten aus Paletten oder Sonnenstühlen sorgten vor den Bühnen oder im Park verteilt für einen passenden gemütlichen Lounge-Charakter. Abends kam dann noch die farbige Illumination zum Einsatz und beleuchtete Bäume und Gelände.
       Familie Tepasse waren enttäuscht vom Angebot. „Wir hatten uns vorgenommen, mal schön viele verschiedene Speisen aus verschiedenen Ländern auszuprobieren. Aber die hatten von allem nur große Portionen, da war man direkt satt“, erklärte Frank Tepasse. Seine Frau Monika erinnerte sich an andere gemeinsam besuchte Food-Festivals: „Da gab es meist kleine Gerichte oder kleine, zum Teil kostenlose Probierportionen und man konnte sich so von Stand zu Stand durcharbeiten.“
Dirk Kleinwegen / Stadtanzeiger Emmerich-Rees-Isselburg

Autor:

Dirk Kleinwegen aus Rees

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