Ich bin, ich will, ich kann: Berufsorientierung am "Willi"

Max Moschüring vom Theodor-Brauer-Haus begleitet die Schüler der Klasse 8 d durch die Orientierung.
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  • hochgeladen von Caroline Büsgen

„Ich bin, ich kann, ich will, ich bereite mich vor!“ So lautet der Slogan der Berufswahlorientierung, die soeben in der Jahrgangsstufe 8 des Willibrord-Gymnasiums über die Bühne ging.

Einen Schulvormittag lang hatten die Schüler die Möglichkeit, sich und ihre Klassenkameraden, begleitet durch ein Team des Theodor-Brauer-Hauses, besser kennen zu lernen, etwas über ihre Stärken (und Schwächen) zu erfahren sowie Fähigkeiten und Fertigkeiten zu überprüfen. Einzel- und Gruppenaufgaben, der Vergleich von Fremdbild und Selbstbild, kleine Übungen und das Auswerten der eigenen Tests … am Ende des Vormittags hatten die Jugendlichen eine grobe Vorstellung von dem, was möglicherweise später einmal eine berufliche Perspektive sein könnte. „Mich interessiert weniger das Ergebnis der Aufgabe, in dem die Teilnehmer etwa eine Collage mit dem Titel „Mein Leben heute und in 20 Jahren“ anfertigen sollten. Für uns ich es wichtig zu sehen, wie sich der Einzelne in der Gruppe verhält, ob jemand teamfähig ist“, erläutert Veranstaltungsleiterin Beate Rogmann, die gemeinsam mit ihren Kollegen Max Moschüring und Anton Heinrichs die Berufsorientierung durchführt.

Verpflichtend für Mittelstufe

Andere Aufgaben bestanden etwa darin, Längen zu schätzen oder einhändig einen Knoten in eine Schnur zu machen. Partnerinterview, die viel Konzentration erfordernde Arbeit mit der Farbwortetabelle und Überlegungen, in welchen Berufen spezielle Eigenschaften erforderlich sind, gehörten ebenfalls zum mehrstündigen Orientierungsprogramm. Dies ist im Rahmen des aktuellen Schulgesetzes und der Erlasse des Ministeriums für Weiterbildung und Schule für die Mittelstufenklassen verpflichtend. Jamila und Katja (14 Jahre) finden das Angebot klasse: „Eigentlich habe ich noch gar keine Vorstellung von dem, was ich mal beruflich machen könnte“, war unisono der Stand der Dinge vor der Orientierung. Im Laufe des Vormittags haben die beiden aber eine bessere Vorstellung davon bekommen, welche Berufe es überhaupt gibt und welche Voraussetzungen man dafür mitbringen muss: „Ich arbeite sehr gerne mit Tieren und habe erfahren, dass man auch als Dokumentarfilmer arbeiten kann“, war Katja erstaunt über solche Möglichkeiten. Technik sei sein Interessenschwerpunkt, erläuterte Maximilian und findet, ebenso wie sein Mitschüler Niklas, das Orientierungsangebot sinnvoll.

Freunde wichtiger

Aber: “Eigentlich ist es ja schon ein bisschen früh…“ überlegten die beiden, für die doch zunächst einmal Schule, Freunde und Hobbys wichtig sind. Zugegebenermaßen sei diese Orientierung aber auch für die Wahlmöglichkeiten in der Oberstufe wichtig, befanden die Jungen.

Autor:

Caroline Büsgen aus Emmerich am Rhein

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