Talent Scouting am Reichenbach-Gymnasium bereits erfolgreich

vorn: Prof. Dr. Jürgen Bock (Präsident Hochschule Bochum) und Dr. Stefan Krüger (Schulleiter); sitzend: Luca-Björn Vierjahn, Liridona Selmani, Celine Kartenberg und Matulan Puvaneswarasundaram (begleitete Schüler des Gymnasiums); stehend: Martina Schaminet-Gierse und Adnan Kurspahic (Bochumer Talentscouts), Susanne Beyer-Steinke (Koordination Talentscouting am RGE), Martin Zimmers und Ulla Röhder-Zang (Studien- und Berufswahlberater am RGE).
  • vorn: Prof. Dr. Jürgen Bock (Präsident Hochschule Bochum) und Dr. Stefan Krüger (Schulleiter); sitzend: Luca-Björn Vierjahn, Liridona Selmani, Celine Kartenberg und Matulan Puvaneswarasundaram (begleitete Schüler des Gymnasiums); stehend: Martina Schaminet-Gierse und Adnan Kurspahic (Bochumer Talentscouts), Susanne Beyer-Steinke (Koordination Talentscouting am RGE), Martin Zimmers und Ulla Röhder-Zang (Studien- und Berufswahlberater am RGE).
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Wo: Reichenbach-Gymnasium, Peddinghausstraße, 58256 Ennepetal auf Karte anzeigen

Bei 328 Ausbildungsberufen und 18.044 Studiengängen in Deutschland fällt es schwer, die richtige Entscheidung zu treffen, in welche Richtung es nach der Schule gehen soll.

Doch nicht nur die Auswahl fällt schwer – auch der Weg zum Wunschberuf ist nicht leicht.
Die Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes zeigt die aktuelle Lage im Land auf: 77% aller Akademikerkinder studieren, wohingegen nur 23% der Kinder aus Nicht-Akademiker-Haushalten den Sprung ins Studium wagen. Fehlende fachliche Unterstützung, mangelnde Informationen über Studien- und Weiterbildungsmöglichkeiten oder schlicht die Notwendigkeit Geld zu verdienen sind nur einige der Hemmnisse, die Kindern aus hochschulfernen Elternhäusern den Gang an die Hochschulen erschweren.
Um die Bildungsgerechtigkeit in Nordrhein-Westfalen zu fördern und Hürden auf dem Weg ins Studium oder eine qualifizierte Berufsausbildung abzubauen, fördert das Ministerium für Kultur und Wissenschaft das Talentscouting Programm. Es ist ein zusätzlicher Baustein, um Chancengleichheit zu ermöglichen und ergänzt das KAoA Programm des Schulministeriums.

Einzigartig in Deutschland

Im Mai 2015 ist das Programm Talentscouting an sieben Hochschulen im Ruhrgebiet gestartet und in seiner Form einzigartig in Deutschland. Mittlerweile sind über 60 Talentscouts von 17 Hochschulen und Universitäten in mehr als 300 Schulen in NRW unterwegs. Zusammen bilden sie ein großes Netzwerk mit umfangreichen Angeboten und Kenntnissen auf die alle Beteiligten zugreifen können.
Zudem gibt es als Servicestelle das NRW-Zentrum für Talentförderung, welches Anlaufstelle für die Hochschulen, Talentscouts und Schulen ist. Weitere Aufgaben sind die Projektentwicklung des Talentscoutings, die Durchführung von Weiterbildungsformate und Projekt-Kommunikation.
In Bochum sind die Hochschule Bochum und die Ruhr-Universität aktiv am Programm beteiligt und seit Oktober 2015 mit insgesamt 10 Talentscouts und zwei Koordinatorinnen Ansprechpartner für die Schüler*innen in Oberstufen von Berufskollegs, Gesamtschulen und Gymnasien. Die Talentscouts stehen den Schüler*innen als Coach und Lotse zur Seite und bilden Schnittstellen zu weiteren Unterstützungsangeboten und Ansprechpartnern in der Phase der Berufs- und Studienorientierung. Je nach Berufs- und Studienziel werden die Schüler*innen passgenau begleitet und auf den weiteren Bildungsweg vorbereitet. Die Zusammenarbeit zwischen Talentscout und Talent ist dabei gekennzeichnet durch einen vertrauensvollen Umgang, einen regelmäßigen Austausch und einer beiderseitigen aktiven Mitarbeit. Auch im Anschluss an die Schulzeit stehen die Talentscouts den Talenten weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung.
Nach einer ersten Probephase kooperieren nun auch das Reichenbach-Gymnasium Ennepetal und die Hochschule Bochum ganz offiziell.
Am vergangenen Donnerstag unterzeichneten Schulleiter Dr. Stefan Krüger und Hochschulpräsident Prof. Dr. Jürgen Bock zusammen mit den Coachingschülern der Schule den Kooperationsvertrag.

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