Vokabeln üben reicht nicht

Erfolgreiches Trainerseminar

Eines der ersten Seminare zur Spielintelligenz im Fußball fand auf der Anlage von Blau-Weiß Mintard statt. Als Referent war der mit seinen innovativen Konzepten seit über dreißig Jahren auf der ganzen Welt gefragte Horst Wein angereist.
Spielintelligenz soll sich nicht nur auf der großen Bühne des Fußballs abspielen, Wein entwickelte mit Peter Schreiner vom Institut für Jugendfußball ein Programm, das für Jugendtrainer auf allen Ebenen durchführbar ist. Dass die Blau-Weißen zu einem der ersten Partnervereine der renommierten Fußball-Lehrer wurden, dürfte
nicht zuletzt der guten Jugendarbeit in Mintard zu verdanken sein.
Die Vermittlung theoretischer Kenntnisse bildete den Auftakt. Neben Trainern der DJK-Jugend hatten sich auch zahlreiche Teilnehmer aus anderen Vereinen angemeldet. Interessiert hörten die Teilnehmer den Ausführungen über die Förderung von Spielintelligenz im Jugendfußball zu. Für jeden gab es etwas Neues zu entdecken. Wein hatte zentrale Lehrsätze im Gepäck: „Eine Sprache lernt man nicht durch Auswendiglernen von Vokabeln. Genauso wenig wird man ein guter Fußballer, wenn man alle Fußballtechniken beherrscht, sie aber im Spiel nicht anwenden kann.“ Seine Lösung: „Fußball spielen lernt man am besten durch Fußball spielen, und nicht durch ständiges Üben bestimmter Techniken.“ Diese Einstellung dürfte Kindern und Jugendlichen sicherlich gut gefallen.
Während des Trainingsseminars konnten die Teilnehmer sie auch selbst ausprobieren: Spiele, die die Wahrnehmung der jugendlichen Spieler verbessern.

Autor:

Daniel Henschke aus Essen-Werden

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