Ilija Matusko: Verdunstung in der Randzone

Ein literarisches Debüt über die Widersprüche des sozialen Aufstiegs

„Es riecht nach Pommes, Ilija kommt!“ – Ausgehend von diesem Satz eines Mitschülers spürt Ilija Matusko in seinem klugen Band Verdunstung in der Randzone der Kunst des Frittierens und dem Geruch als sozialem Unterscheidungsmerkmal nach. Aus der Halbdistanz des Bildungsaufsteigers schreibt er über soziale Herkunft. „Kein Ruhetag“ – so steht es auf der Tafel am Eingang. Ilijas Eltern betreiben eine Gastwirtschaft. Er hilft schon als Kind in der Küche, wächst mit Pommes und Fritteusen auf. Umgezogen wird immer dann, wenn das Geschäft nicht mehr läuft und die Eltern ein neues Lokal eröffnen. Eine literarisch-biografische Selbstbefragung.

Ilija Matusko, geb. 1980, hat Soziologie und Politikwissenschaften studiert. Er lebt in Berlin und schreibt u.a. für die taz. Für seine literarische Arbeit erhielt er zahlreiche Stipendien. Sein Debüt erschien im Suhrkamp Verlag.

Moderation: Arnold Maxwill, Eintritt frei!

In Kooperation mit dem Fritz-Hüser-Institut

Autor:

Literaturhaus Dortmund aus Dortmund

Neuer Graben 78, 44139 Dortmund
+49 231 33048497
info@literaturhaus-dortmund.de
Webseite von Literaturhaus Dortmund
Literaturhaus Dortmund auf Facebook
Literaturhaus Dortmund auf Instagram
following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Eine/r folgt diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.