Männergesangverein Frohsinn in Goch löst sich nach 115 Jahren auf
Wieder einer weniger

Ein letztes Mal wurden einigen Sängern des MGV Frohsinn Urkunden für ihre Treue zur Musik und zum Verein überreicht.
  • Ein letztes Mal wurden einigen Sängern des MGV Frohsinn Urkunden für ihre Treue zur Musik und zum Verein überreicht.
  • hochgeladen von Christian Schmithuysen

Definitiv zum letzten Mal begrüßte Werner Männchen im 115. Vereinsjahr des Männergesangverein Frohsinn die Sänger und Gäste zum Familienfest. Mit Bedauern sprach der 1. Vorsitzende die Tatsache an, dass dem Chor der Nachwuchs fehlt und die Sänger nicht jünger werden. Zum 31. Dezember ist nun Schluss. Werner Männchen: "Diese Entscheidung ist nicht leicht gefallen, aber es gibt keine Alternative."

GOCH. Der Vorsitzende konnte allerdings zufrieden feststellen, dass sicjh der Gesangverein gebührend von den Fans, Zuhörern und Unterstützern verabschiedete, als er 12. Oktober noch ein tolles Konzert geben konnte. Mit dem Motto "So schön war die Zeit" wurde genau das ausgedrückt, was so mancher der Mitglieder dachte und fühlte.

Nach einm kurzen Rückblick wurden die regularien abgearbeitet, darunter einige Ehrungen. Durch die Vertreter des Sängerkreis Moers und dem 1. Vorsitzenden des MGV Frohsinn wurden Albert Zappe und Paul Rodermond mit Urkunden und Nadeln für 40 Jahre Singen im Chor geehrt. Karl Stifft erhielt die goldene Nadel mit Urkunde für 40 Jahre Vorstandstätigkeit im Chor.

Bei Peter Burmann (65 Jahre Vereinszugehörigkeit) bedankte sich der Vorstand mit einer Urkunde und einem Fläschchen Wein. Für 40jährige Vereinszugehörigkeit bekamen Willi van Rennings und Hubert Kempkes ebenfalls eine Urkunde und eine Flasche Wein, wobei letzterer leider krankheitsbedingt nicht erscheinen konnte.

Willi van Rennings bekam außerdem die Urkunde und Nadel vom 2. Vorsitzenden des Sängerkeises für 40 Jahre Singen im Chor.

Auch Vereinswirt Michael Litjes sollte nicht leer ausgehen: Seit 60 Jahren ist das Hotel Litjes das sängerische Zuhause des Chores. Stellvertretend bekamen seine Schwester Dagmar und die langjährige Bedienung Doris einen Blumenstrauß überreicht. Chef Michael selbst zog es vor, hinter seinen Töpfen in der Küche zu bleiben, und für das leibliche Wohl seiner Gäste zu sorgen. Nach dem guten Essen kam dann noch ein Überraschungsgast: "Enne ganz ärme Sau" sorgte für manchen Lacher.

Bei einer Tombola, unterstützt durch die Gocher Gastronomie und Cafés, konnte jeder Sänger noch einen schönen Preis mitnehmen. Mit einem letzten "Mala Mola" schloss Chorleiter Thomas Janßen den gelungenen Abend ab.

Autor:

Christian Schmithuysen aus Goch

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