Fotoausstellung Albert Renger-Patzsch im Mittelpunkt
Sonntagsgespräch im Freilichtmuseum

Blick in die Ausstellung des Fotografen Albert Renger-Patzsch. ^Foto: LWL
  • Blick in die Ausstellung des Fotografen Albert Renger-Patzsch. ^Foto: LWL
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Die diesjährige Fotoausstellung im Hagener Freilichtmuseum zeigt Aufnahmen des Fotografen Albert Renger-Patzsch. Am Sonntag, 30. Juni, dreht sich das "Sonntagsgespräch in der Ausstellung" um die privaten und beruflichen Verbindungen der Tischlerei Dickerhoff mit dem Fotografen. Von 15 bis 16 Uhr berichtet Bernward Dickerhoff in der Ausstellung in der Gelbgießerei über den langjährigen Kontakt seiner Familie zu Albert Renger-Patzsch.
Hagen. Bernward Dickerhoffs Großvater war es, der Albert Renger-Patzsch ab den ausgehenden 1920er-Jahren beauftragte, die Möbel aus seinem Betrieb zu fotografieren. Die Fotos verwendete die Bochumer Tischlerei unter anderem für Werbemaßnahmen. Für heutige Betrachter sind die Aufnahmen nicht nur Zeugen des vergangenen Zeitgeschmacks, sondern auch von der hohen Qualität der handwerklichen Arbeit.
Dickerhoff bringt zum Sonntagsgespräch aktuelle Fotos der Möbel mit, die die Betrachter schon von den Renger-Paatzsch-Fotos aus der Ausstellung kennen. Die neuen Fotos zeigen das Mobiliar in ihrer heutigen Einrichtung. Diese zeitgenössischen Bilder dokumentieren die Langlebigkeit der damaligen Entwürfe und Tischlerarbeiten. Über die Möbel kommt Dickerhoff auch auf die Veränderungen im Arbeitsalltag der Tischler zu sprechen.
Albert Renger-Patzsch (1897-1966) ist einer der Hauptvertreter der Neuen Sachlichkeit und Zeitgenosse der Bauhausbewegung. Er ist bekannt für seine sachlich-dokumentarischen Fotografien von Industriebauten und Gegenständen. Die Fotoausstellung ist bis 31. Oktober im Freilichtmuseum Hagen zu sehen.

Autor:

Lokalkompass Hagen aus Hagen

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