2. Handball-Bundesliga
VfL Eintracht Hagen braucht einen Sieg in Hamburg

VfL-Trainer Niels Pfannenschmidt will mit seinem Team in Hamburg siegen.
  • VfL-Trainer Niels Pfannenschmidt will mit seinem Team in Hamburg siegen.
  • Foto: VfL Eintracht Hagen
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Der VfL Eintracht Hagen reist am 35. Spieltag am Sonntag, 19. Mai (15 Uhr), zum Handball Sport Verein Hamburg, um die Negativserie von fünf aufeinanderfolgenden Spielen ohne Sieg zu beenden. ,,Hamburg ist für uns jetzt ein extrem wichtiges Spiel, jeder weiß, dass wir punkten müssen”, erklärt VfL-Trainer Niels Pfannenschmidt.

Der HSV Handball besteht aus einer sehr jungen Truppe mit einem Durchschnittsalter von 24 Jahren. Angeführt werden die jungen wilden vom ehemaligen Weltmeister und Olympiasieger Blazenko Lackovic, der trotz seiner inzwischen 38 Jahren nicht an Klasse eingebüßt hat und vor allem im defensiven Mittelblock eine wichtige Stütze im Team der Gastgeber ist. Ein weiterer Champions-League Sieger steht unserer Eintracht mit Stefan Schröder auf Rechtsaußen gegenüber, der auch noch mit 37 Jahren seine Schuhe für den HSV schnürt. ,,Hamburg spielt vorne sehr schnell und dynamisch, zudem haben sie mit dem isländischen Nationaltorwart Edvardsson den besten Torhüter in der zweiten Liga”, so Pfannenschmidt.

Eintracht will zwei Punkte

,,Es wird nicht einfach vor den Zuschauern und dieser Atmosphäre”, führt der VfL-Trainer weiter aus ,,aber mit Mut und Entschlossenheit in unseren Aktionen haben wir schon oft gezeigt, dass wir es können. Wir müssen hinten wie vorne jeden Zweikampf gewinnen wollen, darauf wird es ankommen.” Dass die Grün-Gelben vor einer hitzigen Atmosphäre bestehen können, hat man in Aue bewiesen, wo man zwei Punkte nach Hagen holte. Dieses Spiel sollte als Beispiel dafür dienen, was man erreichen kann, wenn sowohl die Abwehr als auch der Angriff funktionieren.

Das Hinspiel in der Krollmann Arena war bis zur 45. Minute spannend, danach verlor die Eintracht den Faden und gab das Spiel in den letzten 15 Minuten aus der Hand. Ein weiterer Beleg dafür, dass es nur mit einer Konstanz in allen Mannschaftsteilen über 60 Minuten gelingen wird, einen Sieg aus Hamburg mitzunehmen. Ob Jan-Lars Gaubatz der Mannschaft helfen kann, ist sehr unwahrscheinlich. Das letzte Heimspiel gegen ASV Hamm-Westfalen verpasste er bereits aufgrund einer andauernden Handgelenksverletzung. Dem Trainer Pfannenschmidt fehlt damit eine wichtige Stütze, zeigt sich aber optimistisch: ,,Es spielt für uns keine Rolle. wir müssen es auch ohne ihn packen.”

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