2. Handball-Bundesliga
VfL Eintracht Hagen mit der erwarteten Niederlage gegen Aufsteiger Balingen

Der feststehende Aufsteiger HBW Balingen-Weilstetten ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat einen nie gefährdeten 32:19-Heimsieg  (17:7) gegen den VfL Eintracht Hagen eingefahren. Die junge Truppe der Grün-Gelben hatten enorme Probleme gegen die kompakt stehende Abwehr der Gastgeber und zahlten viel Lehrgeld. ,,Balingen war total motiviert und sie wollen noch unbedingt Meister werden, so war es sehr schwierig für uns”, resümierte Eintracht-Trainer Niels Pfannenschmidt nach dem Spiel.

Ohne die Stammkräfte Daniel Mestrum, Jan Gaubatz und Nils Dresrüsse ging es für die Grün-Gelben nach Baden-Württemberg. Die Eintracht konnte lediglich in den ersten fünf Minuten für Ausgeglichenheit sorgen. Danach setzte sich der Gastgeber Tor um Tor ab und der HBW war gewillt, sich nicht die Aufstiegsparty verderben zu lassen. Ein starker Tomas Mrkva gleichzeitig mit einer schwachen Wurfauswahl der Hagener waren die Gründe für das klare Halbzeitergebnis von 17:7. ,,Insgesamt haben wir wieder viele freie Würfe und vier Siebenmeter ausgelassen, was sich schon durch halbe Saison bei uns durchzieht”, so Pfannenschmidt. Bei 29 Torversuchen landeten lediglich sieben Bälle im Netz der Balinger, was eine Wurfquote von 24 % entspricht.

Im zweiten Durchgang zeigte sich der VfL leicht verbessert und es gelang dem Team von Trainer Pfannenschmidt häufiger, den direkten Weg zum Tor zu finden. Der HBW wollte trotz des feststehenden Aufstiegs und den dazugehörenden Feierlichkeiten in den Beinen auch das letzte Spiel vor heimischer Kulisse gewinnen und erlaubte sich keine Schwächephase. So dominierten sie das Spiel und stellten eindrucksvoll unter Beweis, dass man auch den inoffiziellen Meistertitel in der 2. Handball Bundesliga noch im Kopf hat. Schon früh vor dem Abpfiff feierten die 2.350 Zuschauer ihre Mannschaft und das Spiel rückte immer mehr in den Hintergrund. ,,Es haben alle Spieler gespielt und wir konnten die Spielanteile an alle verteilen, das war ganz gut”, so der Ostwestfale. Mit Mosutto, Brand, König, Bergner und Toromanovic kamen insgesamt fünf Spieler im Alter von 20 Jahren oder jünger zum Einsatz und konnten sich zum Teil sogar in die Torschützenliste eintragen. Das gibt der Eintracht große Hoffnung für die nächste Saison.

Autor:

Stephan Faber aus Hagen

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