Konzert in der Erlöserkirche mit dem Ensemble „con moto“
Ein musikalischer Wettstreit

Das Ensemble „con moto“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, heute weniger beachtete oder völlig unbekannte Komponisten der Barockzeit in den Mittelpunkt ihrer Programme zu stellen.
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  • Das Ensemble „con moto“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, heute weniger beachtete oder völlig unbekannte Komponisten der Barockzeit in den Mittelpunkt ihrer Programme zu stellen.
  • hochgeladen von Michael Menzebach

Haltern. Der Freundeskreis Kirchenmusik und die evangelische Kirchengemeinde Haltern laden am Sonntag, dem 20.01.2019, um 17 Uhr zu einem Konzert in die Erlöserkirche ein.Das Ensemble „con moto“ eröffnet die Konzertsaison 2019 in der Erlöserkirche mit Konzerten für Traversflöte oder Violine, Streicher und Basso Continuo und andere unbekannte Musik aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Schneller, höher, weiter – auch in der Musik ist ein „sportliches“ Motto wie dieses immer wieder anzutreffen, und manche Komponisten fordern mit ihren Werken die ausführenden Musiker zu einem „musikalischen Wettstreit“ geradezu heraus. Insbesondere gilt dies für die im Barock entstandene Gattung des Concerto, in dem sich ein oder mehrere Soloinstrumente durch technisch besonders anspruchsvolle Passagen vom Rest der Musiker absetzen und dem Tutti gleichsam den Rang ablaufen. Einen solchen musikalisch-konzertanten Wettstreit präsentiert das Ensemble „con moto“ in seinem diesjährigen Konzert in der Erlöserkirche in Haltern durch eine besonders abwechslungsreiche Instrumentalbesetzung mit Traversflöte, Oboe, Fagott, Streichern und Cembalo. Dass dabei im Programmheft die „großen“ Namen wie etwa Bach, Händel oder Telemann fehlen, hat mit einem musikalischen Wettstreit anderer Art zu tun: Das Ensemble „con moto“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, heute weniger beachtete oder völlig unbekannte Komponisten der Barockzeit in den Mittelpunkt ihrer Programme zu stellen. So ist lediglich ein einziges der gespielten Werke überhaupt einem namentlich bekannten Komponisten, dem heute fast vergessenen Böhmen Karel Kohout, zuzuordnen, alle übrigen Kompositionen sind anonym überliefert. Trotz dieser Tatsache braucht die von „con moto“ in Musikbibliotheken in Münster, Dresden und Berlin entdeckte und seit 300 Jahren wohl erstmals wieder erklingende Musik den Wettstreit mit den „Großen“ ihrer Zeit nicht zu scheuen www.papierklaenge.de und www.musanko.de
Die Ausführenden sind:
Ina Grajetzki, Violine, Viola
Constanze Kästner, Traversflöte
Christoph Müller, Fagott
Burkhard Rosenberger, Violine, Viola
Harald Schäfer, Cembalo
Susanne Wahmhoff, Barockcello
Constanze Walter, Violine
Ulrich Weimann, Oboe.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstalter bitten am Ausgang um eine Spende.
Im Anschluss an das Konzert sind die Konzertbesucher eingeladen bei Getränken und Knabbereien zu verweilen.

Das Ensemble „con moto“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, heute weniger beachtete oder völlig unbekannte Komponisten der Barockzeit in den Mittelpunkt ihrer Programme zu stellen.

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