Update Bombenfund an den Wassertürmen in Herten-Nord
Blindgänger entschärft - kleiner Krater bleibt zurück

Nach der Sprengung ist ein kleiner Krater geblieben.
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Hier der aktuelle Stand: Die Bombe in der Nähe der Wassertürme konnte erfolgreich gesprengt werden. Die Sprengung erfolgte am Mittwoch gegen 17.20 Uhr. Die Straßensperrungen wurden danach aufgehoben.
Die Beseitigung der Fünf-Zentner-Bombe gestaltete sich schwieriger als zunächst erwartet, da sie wegen eines verformten Zünders nicht einfach entschärft werden konnte. Der Kampfmittelräumdienst entschied die Fliegerbombe kontrolliert zu sprengen. Dafür wurden vier Lastwagen mit insgesamt 100 Tonnen Sand angefordert. Nachdem ein Experte die Bombe mit einem Zünder versehen hatte, wurde der Sand aufgeschüttet und so befestigt, dass er die Detonation abschwächte. Nach der kontrollierten Sprengung sind von der Fliegerbombe nur einzelne Teile übrig, die der Kampfmittelräumdienst nun entfernt. Die Teile dürfen nicht mit bloßen Händen berührt werden, da das Material giftig ist. Der entstandene Krater wird vom dort tätigen Bauunternehmen beseitigt.

Stand Mittwoch, 15.11 Uhr:  Nach eingehender Untersuchung des Blindgängers, hat der Kampfmittelräumdienst zusammen mit der Feuerwehr entschieden den Evakuierungsradius zu vergrößern. Für die kontrollierte Sprengung sperrt die Stadt Herten ab 15 Uhr den Fundort nun in einem Umkreis von 450 Metern ab.
Davon sind neben der Westerholter Straße und der L511 auch die Bockholter Straße, die Landwehr und die Blitzkuhle betroffen. Personen, die dort wohnen, sollen ihre Wohnungen und den Bereich verlassen. Für Fragen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger steht Ulrich Jablonsky vom Ordnungsamt der Stadt Herten unter der Telefonnummer 02366 303-273 gerne zur Verfügung.

Die ursprüngliche Meldung:
In der Nähe der Wassertürme in Herten wurde am Mittwoch, 5. August, bei Sondierungsarbeiten eine alte Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Das meldet die Stadt.
Die Fünf-Zentner-Bombe soll ab 13 Uhr kontrolliert gesprengt werden. Für die Sprengung sperrt die Stadt Herten ab 12.30 Uhr den betroffenen Bereich in einem Umkreis von 300 Metern um den Fundort. Während Abschnitte der Westerholter Straße und der L511 kurzfristig gesperrt sind, ist im Stadtgebiet keine größere Evakuierung von Personen notwendig.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes bereiten aktuell die Sperrung des betroffenen Bereichs vor. Erst wenn keine Fahrzeuge und Personen mehr im genannten Bereich unterwegs sind, kann der Kampfmittelräumdienst mit der routinemäßigen Sprengung beginnen.
Die Stadt veröffentlicht eine erneute Meldung, wenn die Sprengung erfolgt ist.

Autor:

Lokalkompass Herten aus Herten

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