Verkehr
Die Europa-RadBahn durchquert das Draisinengelände und wird sie die „Grenzlanddraisine GmbH" wirtschaftlich durchkreuzen?

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In meinem vorigen Bericht habe ich den Stand der Entwicklung der Europa-RadBahn zwischen Kranenburg und Nütterden beschrieben und mit Fotos dokumentiert. Gestern habe ich mir die RadBahn am ehemaligen Bahnhof in Kranenburg angeschaut. Wie es schon zu erwarten war, durchquert diese nun das Gelände der Grenzlanddraisine GmbH. Ihr Büro, die Toiletten, Remise mit den Draisinen und die Schienen werden nun durch die RadBahn von ihrer Grillhütte und Carport mit drei Clubdraisinen als Sitzgelegenheit getrennt. Es ist ein schmaler Pfad zwischen den Bahnsteigen der Draisinen und dieser Hütte und Sitzgelegenheit gepflastert worden. Die Draisinenfahrer müssen schon aufpassen, wenn sie vom Bahnsteig dahin gehen, denn Verkehrsteilnehmer auf der RadBahn und Fußgänger treffen sich unterwegs. Mal sehen, wie das geht. Ein Warnschild wäre vielleicht angebracht. Es sind auch viele Rennradfahrer unterwegs! Wenn es Unfälle gibt, könnte sogar eine Ampel notwendig sein.
Auf dem Gelände der Grenzlanddraisine ist die Europ-RadBahn gepflastert. Davor und dahinter hat sie eine Bitumendecke, die noch asphaltiert wird. Momentan ist die Europa-FahrBahn noch für Verkehr gesperrt. Aber die Radfahrer haben sie und ihre Vorteile schon entdeckt und umgehen die Wegversperrungen.
Im Sommer liegen die Draisinenbahntrasse und die Europa-RadBahn brüderlich nebeneinander. Es gibt sicherlich Touristen und Ausflügler, die bei der Überlegung, Fahrradfahren über die RadBahn oder Fahren mit der Draisine, für das Radeln wählen, denn man fährt umsonst, ist nicht an Abfahrtszeiten gebunden, kann also starten und zurückkehren wann man will, stoppen, überholen unterwegs und die Reise unterwegs abbrechen gehen, man kann die ganze Strecke Groesbeek bis Kleve fahren, die Aussicht unterwegs ist dieselbe und wenn es mal anfängt zu regnen , kann man irgendwo Unterschlupf suchen. Aber auf der Draisine genießt man das Zusammensein, das Fahren auf den Schienen und hat man unterwegs Spaß. Radfahren kann man jeden Tag und mit der Draisine fahren nicht und es ist eine Attraktion. Ich hatte dabei das Gefühl mal Lokführer zu sein, das man beim Radeln nicht hat. Wirtschaftlich wird es in der kommenden Touristensaison spannend für die Grenzlanddraisine GmbH.
Ich bin übrigens gespannt, wo die Natur, die bei dem Bau der Europa-RadBahn weichen musste, neu entsteht. Das wurde ja versprochen. Es sind wirklich schöne Naturstreifen verschollen.
Bei Kranenburg-Info kann man den Flyer Grenzenlos Fietsen: „Europa-RadBahn schnelle und komfortable Trasse lockt zum Umstieg auf das Rad“ gratis erwerben.

Autor:

Eelco Hekster aus Kranenburg

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