HSV-Damen siegen in Essen und bleiben Spitzenreiter

In einem sehr hart umkämpften Spiel siegen die HSV-Damen bei der Spvg Schonnebeck mit 3:0 und bleiben damit Spitzenreiter der Landesliga.

Das Auswärtsspiel der HSV-Damen stand am Sonntag unter keinem guten Stern. War der Kader am Samstagabend noch 18 Spielerinnen groß, rasselte es nach und nach Absagen. Als das Spiel in Essen angepfiffen wurde, hatte der HSV nur noch zwei Feldspielerinnen und eine Torfrau auf der Bank. Von Beginn an war es ein hart umkämpftes Spiel, geprägt von zahlreichen intensiv geführten Zweikämpfen. Langenfeld erwischte dabei den besseren Start und ging früh in Führung. Einen langen Ball in die Spitze verlängerte Julia Keppner per Kopf auf die rechte Außenbahn, wo Larissa Herhalt den Ball erlief. Die Hereingabe in den Essener Strafraum verwandelte Noelle Mager artistisch (6. Min.). In einem der vielen Zweikämpfe verletzte sich Stephanie Hutter so schwer, dass sie noch während der ersten Halbzeit ins Krankenhaus gefahren wurde. Das Spiel blieb hart umkämpft und so war das Spiel mit dem 0:1 Pausenstand noch lange nicht entschieden.
In der zweiten Halbzeit erwischten die HSV-Damen erneut den besseren Start. Jacqueline Rose wurde zentral im Strafraum schön freigespielt und netzte bereits in der 48. Minute zum 0:2 ein. Wer erwartet hatte, dass dies die Entscheidung war, irrte aber. Die Gastgeber aus Schonnebeck gaben sich nicht geschlagen und so blieb es zu jedem Zeitpunkt spannend. Zahlreiche Fouls und viele Behandlungsunterbrechungen sorgten dafür, dass es kaum zu einen Spielfluss kam. Mitte der zweiten Halbzeit machte sich die konditionelle Überlegenheit des HSV bemerkbar. So fand das Spiel mehr und mehr in der Essener Hälfte statt. Die Entscheidung fiel aber erst in der 84. Minute, als Julia Keppner nach einer Ecke mit einer Direktabnahme aus etwa fünf Metern die 0:3 Führung für den HSV erzielte. Kurz vor Ende des Spieles musste Langenfeld den dritten Wechsel einer Feldspielerin vornehmen. So kam die Ersatztorfrau Francesca Matteucci ins Tor und die bisherige Torfrau Ann-Kristin Gröne spielte als Feldspielerin weiter. Mit diesem Sieg erreicht der HSV bereits im achten Spiel 22 Punkte. „Damit haben wir unser Saisonziel, den Klassenerhalt, bereits sehr frühzeitig erreicht,“ so HSV-Trainer Volker Bochnia. Mit dem Niederbonsfeld haben der HSV am kommenden Sonntag den anderen, gut in die Saison gestarteten, Aufsteiger zu Gast. „Das wird für unseren verletzungs- und krankheitsbedingt geschmälerten Kader ein sehr schwieriges Spiel. Hier wird erneut unsere mannschaftliche Geschlossenheit gefordert sein,“ so Bochnia weiter. Das Spiel an der Burgstraße beginnt am Sonntag um 15:15 Uhr.

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