Jugendmedientage 2018: Jetzt ist eure Kreativität gefragt

Lena Brandau, Britta Dietrich-Aust und Mark Bochnig-Mathieu stellten nun das Programm der Jugendmedientage vor.
  • Lena Brandau, Britta Dietrich-Aust und Mark Bochnig-Mathieu stellten nun das Programm der Jugendmedientage vor.
  • hochgeladen von Nadine Scholtheis

Moers. Whats App Nachrichten schreiben, zocken und mal eben schnell das neue Lied der Lieblingsband runterladen. Smartphones und andere neue Medien sind aus der Welt vieler Kinder und Jugendlicher heute einfach nicht mehr wegzudenken, vielmehr bestimmen die neuen Medien häufig auch den Alltag junger Menschen, im positiven wie im negativen Sinne. Deshalb geht es bei den
Moerser Jugendmedientagen vom 2. bis 8. November um den sensibleren Umgang mit Smartphones und Co., der in neun verschiedenen Projekten Kindern und Jugendlichen auf spielerische Weise näher gebracht werden soll. An die Jugendmedientage schließt sich der 3. Moerser Medientag, ein Fachtag für Fachpersonal, am 9. November unter dem Motto „Digitalisierung im Fokus von Jugendarbeit und Schule“ im Rathaus an.
„Bei allen Projekten wollen wir zeigen, dass man vieles aus der digitalen Welt auch in die Realität übertragen kann. Dabei setzen wir vor allem auf die Kreativität der jungen Leute“, so Mark Bochnig-Mathieu vom Kinder-und Jugendbüro Moers. Am 6. und 7. November findet zum Beispiel der Workshop „Lichtgraffiti“ im OefK Römerstraße an der Römerstraße 714 statt. Dort wird ein kleines Fotostudio aufgebaut, so können die Teilnehmer die Technik besser kennenlernen, fotografisch experimentieren und einzigartige Lichtkunstwerke erzeugen. Beim „Minecraft 3D Druck-Workshop“ am 3. November im Hackerspace im „Wohnzimmer“ der vhs-Moers geht’s darum, im Spiel „Minecraft“ Modelle aus Blöcken zusammensetzen, die dann von der virtuellen Spielfläche in die reale Welt exportiert werden. Das Besondere: Mit 3D Druckern werden diese Eigenkreationen dann als 3D Modell ausgedruckt. Virtuell sollen möglichst detailgetreu Moerser Sehenswürdigkeiten nachgebaut werden. Für diesen Workshop gibt es noch einige freie Plätze. „Der RAP Workshop fand bereits in den Herbstferien statt und kam prima bei den Jugendlichen an“, freuen sich Mark Bochnig-Mathieu und Lena Brandau, Leiterin des Kinder-und Jugendbüros. In der Offenen Einrichtung für Kinder „RepelenerKids“ schlüpfen die Teilnehmer in die Rolle einer Comicfigur, die durch Bewegung, Gestik und Mimik gesteuert werden kann. Mit der richtigen Software kann man dann eine lustige Geschichte erzählen oder die Figuren animieren. Alle Projekte liefen bzw. laufen in verschiedenen Moerser Jugendzentren. Dass die neuen Medien und vor allem der permanente Umgang damit abhängig machen kann, weiß Britta Dietrich-Aust von der Drogenhilfe Moers nur zu gut. „Mittlerweile hat fast jeder ein Smartphone. Das sah 2012 noch ganz anders aus. Die Entwicklung war rasend schnell. Deshalb haben wir uns mit dem Kinder-und Jugendbüro zusammen geschlossen, um vor allem präventiv unterwegs zu sein und voneinander zu profitieren. Die Aufklärung und das Thema Jugendschutz stehen da im Vordergrund.“ Dank dieses perfekt funktionierenden Netzwerkes mit 12 Kooperationspartnern konnte das umfangreiche Programm der Jugendmedientage auf die Beine gestellt werden. Die kostenlosen Workshops werden von Künstlern, Filmemachern und Programmierern geleitet. Das komplette Programm ist übrigens auf www.moers.de einsehbar.
Für den oben genannten „Minecraft Workshop“ werden Anmeldungen unter mark.bochnig-mathieu@moers.de entgegen genommen (Infos auch unter Ruf: 02841-201-834). Ebenfalls unter dieser Adresse können sich Interessierte für den Moerser Medientag anmelden. Anmeldeschluss ist der 7. November. Die Teilnahme ist kostenlos. Nach einführenden Impulsreferaten wird es themenspezifische Praxis-Inputs in Form von interessanten Workshops und Vorträgen geben. Highlight ist natürlich die Ergebnispräsentation der Jugendmedientage 2018. Die Jugendmedientage und der Moerser Medientag werden vom Land NRW gefördert.

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