Pflegeschule des Katholischen Bildungszentrums unter neuer Leitung

Christoph van de Loo ist seit Juli im Amt.Foto:  privat

Christoph van de Loo ist ein Mann mit Ausdauer: Nicht nur, dass der 38-jährige Solinger begeisterter Marathon-Läufer ist, der Pflegepädagoge hat sich nach seinem Examen in der Krankenpflege stets mit großem Eifer weitergebildet.

Zunächst war van de Loo Fachkrankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie, anschließend absolvierte er neben seiner Tätigkeit auf einer Düsseldorfer Intensivstation an der Katholischen Hochschule Köln ein Studium der Pflegewissenschaft. Dem folgte ein darauf aufbauender Studiengang, den er 2011 erfolgreich mit dem Master als Lehrer für Pflege und Gesundheit abschloss. Über Düsseldorf führte dann der Weg ins Katholische Bildungszentrum Haan (KBZ).

„Der Pflegeberuf ist einer der schönsten, aber auch der anspruchvollsten im Gesundheitswesen“, ist sich Christoph van de Loo sicher – auch wenn das Image in der Öffentlichkeit das nicht widerspiegelt. Die Arbeit werde von der Gesellschaft oftmals auf Essenreichen und Verbandwechsel reduziert. „Gerade in Zeiten, in denen sich durch den demographischen Wandel der Pflegenotstand drastisch verschärfen wird, brauchen wir Menschen wie Christoph van de Loo, die mit ihrer Begeisterung die nächste Generation anstecken können“, sagt Geschäftsführer Gregor Hellmons. Christoph van de Loos eigener Lebenslauf steht für die Entwicklungsmöglichkeiten, die sich aus der soliden Basis einer Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege ergeben. „Berufliche Pflege beschränkt sich nicht auf ‚satt und sauber“, sagt Christoph van de Loo. Das Feld ist weit: vom Pflegemanagement und -pädagogik über die Selbständigkeit in der häuslichen Pflege bis hin zu den Fachleuten in Basaler Stimulation oder Krankenhaushygiene.

Unterricht ein wichtiges Anliegen

Christoph van de Loo wird sich nicht in einen Elfenbeinturm zurückziehen. „Auch als Schulleiter bleibt mir der Unterricht ein wichtiges Anliegen.“ So wird der zweifache Familienvater gemeinsam mit einer Kollegin die Leitung eines Unterkurses übernehmen, der im Februar die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege beginnt. „Diese Praxisnähe ist für uns gerade in der Ausbildung ein wichtiges Anliegen“, sagt Dr. Jörg Kösters vom St. Martinus Krankenhaus in Langenfeld.

Im KBZ haben sich die Krankenpflegeschulen der St. Lukas Klinik in Solingen, des St. Martinus Krankenhauses Langenfeld, des St. Josefs Krankenhauses Hilden und des St. Josef Krankenhauses Haan zusammengeschlossen, um auch in Zukunft eine hochwertige Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege gewährleisten zu können. An den jeweiligen Einsatzgebieten, zu denen neben den Krankenhäusern unter anderem auch Sozialstationen und Ambulante Pflegedienste gehören, findet die praktische Ausbildung unter Beteiligung von weitergebildeten Praxisanleitern statt. Erst vor wenigen Tagen haben 60 neue Krankenpflegeschülerinnen und -schüler ihre Ausbildung begonnen. Für viele von ihnen ist es der erste Schritt in die Arbeitswelt – geprägt von Spannung, Erwartung und Neugier. Für die nächsten Kurse, die im Februar die Ausbildung beginnen, sind noch Plätze frei.

Gemeinsam mit seinem Kollegium trägt Christoph van de Loo nun die Verantwortung für den Lernprozess der 195 angehenden Gesundheits- und Krankenpfleger und Krankenpflegerinnen des KBZ. „Die neue Berufsbezeichnung ist vielleicht ein bisschen sperrig, aber sie zeigt doch, dass moderne Pflege heute vielschichtiger ist als man gemeinhin annimmt.“

Autor:

Lokalkompass Langenfeld - Monheim - Hilden aus Monheim am Rhein

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