"Jede Berufung ist ein Geschenk"

Pater Romano Christen (am Rednerpult) bei seinem Vortrag. Rechts daneben: Herbert Süß und Pfr. Andreas Süß; ganz links: Kpl. Christoph Reck
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  • Pater Romano Christen (am Rednerpult) bei seinem Vortrag. Rechts daneben: Herbert Süß und Pfr. Andreas Süß; ganz links: Kpl. Christoph Reck
  • hochgeladen von Bernd-M. Wehner

Ein Vortrag über die Leidenschaft für Gott und die Menschen

Anlässlich der Primizen der Monheimer Neupriester Christian Figura und Michael Schiller und des 10-jährigen Priesterjubiläums des Geistlichen Beirates der KKV Ortsgemeinschaft Monheim, Pfarrer Andreas Süß, sprach der Direktor des Theologenkonvikts des Erzbistums Köln, Pater Romano Christen, beim KKV - Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung in Monheim über das Thema „Jede Berufung ist ein Geschenk“.

Neben dem fünfjährigen Theologiestudium an der Staatlichen Theologischen Fakultät an der Universität Bonn leben die Theologiestudenten gemeinsam im Collegium Albertinum in Bonn und bereiten sich in Gemeinde-, Sozial-, Krankenhauspraktika sowie in Gesangs-, Liturgie- und Sprecherziehung auf den Beruf des Priesters vor. Pater Romano sieht seine Aufgabe darin, die Studenten als seine Weggefährten im Glauben ganzheitlich zu begleiten. Dabei soll der Mensch aufblühen und die Freiheit der Person herausgefördert und geprägt werden. "Er muss mit Leidenschaft und Liebe auf Menschen zugehen," wünscht sich Pater Romano von jedem Priesteramtskandidaten, macht jeder Priester doch die Liebe und Menschenfreundlichkeit Gottes durch sein Leben sichtbar, dass bis in die Lebensform dem Leben Christi gleichen soll. Dabei leben die Priester ehelos - so wie Jesus selbst - um zu zeigen, dass Gott auch einen Menschen ganz emotional erfüllen kann, um sich ganz für den Dienst zur Verfügung zu stellen.

Die Priester folgen Jesus nach: So wie er Sündern vergeben, das Abendmahl gefeiert, Sakramente gespendet und das Reich Gottes verkündet hat, so dürfen das die geweihten Priester auch auf seinen Wunsch hin tun. Pater Romano ist sich sicher: Es wird immer Menschen geben, die sich vom Ruf des Herrn erreichen lassen, Männer, die ihr einmaliges Leben für das höchste Ideal hingeben: Gott so zu lieben und den Menschen so zu dienen, wie es Jesus getan hat – und die es mit Ihm tun.

Es ist die Verantwortung eines jeden Gefirmten und einer jeden Gemeinde, Berufungen zu erwecken, zu fördern, zu begleiten – nicht nur im Gebet! Das gilt für jede Form von Berufung – auch für die schöne Berufung zur Familie. Was die Berufungen zum Priestertum betrifft: Sie stehen schlicht und einfach im Verhältnis zur Lebendigkeit des Volkes Gottes. Die Gemeinden sind mit verantwortlich dafür, dass Geistliche Berufungen entstehen können. Es braucht ein Klima, in dem sich junge Männer trauen, den Priesterberuf zu ergreifen.

Zur Klärung der Frage, was man im eigenen Leben anfangen soll, ist Pater Romano gerne zu einem Gespräch bereit. Mehr unter www.albertinum.de oder per Mail: direktor@albertinum.de
Im Anschluss wurden Fotos von den Primizen in Baumberg und der Primizfilm von 2008 in Monheim gezeigt. In seinem Schlusswort dankte der KKV-Vorsitzende, Herbert Süß, dem Referenten für seinen umfassenden Vortrag, der die Besonderheiten dieses anspruchsvollen Themas deutlich gemacht habe.

Pater Romano Christen (am Rednerpult) bei seinem Vortrag. Rechts daneben: Herbert Süß und Pfr. Andreas Süß; ganz links: Kpl. Christoph Reck
Kpl. Christoph Reck, Pfr. Andreas Süß, Geistl. Beirat des KKV Monheim, und der KKV-Vorsitzende Herbert Süß (von links)

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