Soll ein Volk noch trauern?

Volktrauertag 2013

- Meine klare Antwort dazu ist, ja!
Vielen Deutschen sind die Toten aus den zwei Weltkriegen sehr fern und die Zahl der Augenzeugen der furchtbaren Geschehnisse schmilzt dahin. Trotzdem halten wir an diesem Volkstrauertag inne. Die Besinnung auf die Millionen an Opfern aus allen beteiligten Nationen führt uns wieder vor Augen, wie wichtig es ist, Konflikte nicht mit Waffen sondern mit Völkerverständigung und Verhandlungen zu lösen. Und das ist durchaus ein aktuelles Thema, Krisenherde gibt es ja reichlich auf dieser Erde.
Trauern müssen wir auch um unsere Soldaten, die nach Afghanistan geschickt worden sind und wo man lange Zeit ängstlich vermieden hat, von Krieg zu sprechen.
Ich habe selbst einen jungen Soldaten kennengelernt, der einer Spezialeinheit angehörte, die im Geheimen arbeitet. Er war psychisch völlig zerrüttet, und auch so etwas gilt es, zu betrauern.
Wie auch in der Rede am Ehrenmal im Ortsteil Neukirchen betont wurde, müssen wir unbedingt auch diejenigen in unser Gedenken mit einschließen, die in ihrem Dienst für unser Wohl um’s Leben gekommen sind: Die Mitglieder von Polizei und Feuerwehr, THW, Rotem Kreuz und all den vielen anderen Hilfsorganistionen.
Der Volkstrauertag bleibt für mich weiterhin ein unverzichtbarer Gedenktag für unser Volk.
V.H.G.

Autor:

Volker H. Glücks aus Neukirchen-Vluyn

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