Ziel: Maßanzug für Rees

Stadt- und Regionalentwickler Dr. Donato Acocella, Leiter der Projektentwicklung (Landmarken AG), Thomas Binsfeld und Bürgermeister Christoph Gerwers (v.l.).Foto: D. Mady
  • Stadt- und Regionalentwickler Dr. Donato Acocella, Leiter der Projektentwicklung (Landmarken AG), Thomas Binsfeld und Bürgermeister Christoph Gerwers (v.l.).Foto: D. Mady
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Rees. Zwei Jahre lang haben sich Gutachter, Architekten, Stadtplaner und Investor Gedanken gemacht. Jetzt wurde der mit großer Spannung erwartete erste Entwurf für die Bebauung des Post- sowie Niag-Geländes vorgestellt.

„Wir wollten dieses Mal andere Wege gehen“, erklärte Bürgermeister Christoph Gerwers die Entscheidung, das Verfahren für besagte Bebauung offen zu diskutieren. Politik, Wirtschaftsforum und die Reeser Werbegemeinschaft wurden daher ebenso über das Konzept informiert wie die Bürgerschaft. Die gesammelten Rückmeldungen gilt es nun auszuwerten.
Dem von der Landmarken AG entwickelten Konzept für die etwa 10 000 Quadratmeter große Grundstücksfläche liegt ein Gutachten des Stadt- und Regionalentwicklers Dr. Donato Acocella zugrunde. „Der Investor hat die Kernelemente der städtebaulichen Vorgaben von Horst Schönweitz (Architekt und Stadtplaner vom Büro Pesch & Partner) umgesetzt“, lobte Acocella.
Zudem habe die Landmarken AG die ursprüngliche Idee, 17000 Quadratmeter Verkaufsfläche zu nutzen mit maximal 5000 bis 6000 Quadratmetern deutlich unterschritten, führte er weiter aus. Die bisherigen Pläne, die Thomas Binsfeld von der Landmarken AG jetzt vorstellte, sehen zwei Schwerpunkte vor: Handel im Norden, Gastronomie, Wohnen und Tourismus im Süden der Stadt.
Südlich vom Stadtgarten, erläuterte der Leiter der Projektentwicklung, soll ein großflächiger Einzelhandelskomplex auf dem ehemaligen Niag-Gelände entstehen. An der Ecke Neustraße/Vor dem Delltor ist nach dem Abriss der Post inklusive der Nebengebäude die Ansiedlung kleinerer Geschäfte geplant. Zu den vorgeschlagenen Sortimenten gehören Nahrungs- und Genussmittel, Drogerie/Parfümerie, Bekleidung, Schuhe, Sport/Freizeit, Geschenke/Hausrat sowie Medien.
Mit Respekt vor der städtischen Historie soll die Wallanlage betont werden. Fuß- und Radwege sind als Verbindung zwischen Kettenbergswall, Wallstraße und Stadtgarten geplant.
Der Busbahnhof wird, sollten die Pläne so bestehen bleiben, an das Schulzentrum am Westring verlegt werden. Eine ÖPNV-Anbindung an die Stadt wird allerdings in Form einer Bushaltestelle im Stadtzentrum bleiben.

Elementar für das Projekt sind auch die circa 200 ebenerdigen, begrünten Parkplatzflächen im „Entre“ der Stadt. So werden Autos weitestgehend aus der Innenstadt herausgehalten und die Parkplatzsituation auf dem Markt könnte sich entspannen.
Über die endgültige Lösung für die Entwicklung der Stadt wird nach dem Verkauf der Grundstücksfläche und der Festlegung des Bebauungsplanes der Rat entscheiden.

„Was halten Sie von den vorgestellten Plänen?
„Wären Sie damit einverstanden, wenn die Grundstücksflächen ausschließlich gewerblich genutzt würden, oder müsste Ihrer Meinung nach auch das Thema „Wohnen“ berücksichtigt werden?
„In welchem Bereich würden Sie sich Nachbesserungen des Rahmenkonzeptes wünschen?
„Schreiben Sie uns Ihre Meinung bitte mit Name und Adresse an redaktion@stadtanzeiger-emmerich.de

Autor:

Daniela Schlutz aus Rees

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