Katzen, Katzen – und kein Ende

Wie die NRZ am 04. August 2010 berichtet, sind die Auffangstationen und Tierheime am Niederrhein mit ihren Kapazitäten am Ende. Nach der langen Kälteperiode im Frühjahr bereiten nun die verspätet geborenen und jetzt streunenden Wildkatzen den Kommunen massive Probleme. Immer häufiger kommt es auch bei den Menschen, die z.B. aus familiären Gründen oder aus finanzieller Not, ihren „Stubentiger“ abgeben müssen, zu Unverständnis, da die betreffenden Organisationen mehr als ausgelastet sind und diese dann abweisen müssen.

Auch der Katzenschutzverein „Samtpfote“, der sein Haus in Rees-Bienen betreibt, platzt, mit über 46 Pflegetieren, nahezu aus allen Nähten. „Zusätzlich haben wir es in der Ferienzeit immer wieder mit ausgesetzten Tieren zu tun“, mahnt Andrea Feldmann vom Vorstand des Vereins. „Trotz Platznot versuchen wir auch den Menschen weiterzuhelfen, die sich um solche Streuner kümmern und die sich an uns wenden. Oft können wir mit Lebend- Katzenfallen die Tiere einfangen um sie zu versorgen. Durch die Einrichtung von Pflegestellen können wir oft bewirken, dass die Tiere zunächst, sozusagen vor Ort, versorgt werden können, bis wir ein neues Zuhause für die Vierbeiner gefunden haben, was natürlich während der Sommermonate nicht einfach ist.“ Trotz der guten Arbeit, die der Verein bis über die Grenzen von Rees hinaus leistet, sind die ehrenamtlich engagierten Helfer zunehmend mit der Masse an Tieren überfordert. „Es ist uns ein dringendes Anliegen, dass, im Besonderen in der Zusammenarbeit mit den Städten, diese Tiere eingefangen und zumindest kastriert werden...“, so Frau Feldmann. „Im Sommer werden meist, etwa auf den Campingplätzen, die Jungtiere angefüttert, um den Mäuse und Ratten zu begegnen. Auch verwaiste Katzen von den umliegenden Bauernhöfen vermehren sich oft unkontrolliert. Ein echtes Problem!“
Um dieser Miesere zu begegnen, suchen die Helfer in ihrer Not u.a. weiterhin Haushalte, die für einen gewissen Zeitraum umgängliche Tiere aufnehmen und versorgen können.
Interessenten wenden sich bitte an:
Katzenschutzverein Samtpfote e.V. Tel. 02851 5899900
Katzenschutzverein-Samtpfote@online.de

Autor:

Frank Apfel aus Rees

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.