Das Ende der „Ära Wilder“: Dank an Spieler und Fans

Nach einer schlaflosen Nacht sitzt die Enttäuschung über den verpassten Einzug ins Finale der ProB-Playoffs 2014 bei Schwelms Coach „Raffi“ Wilder noch tief. Wen wundert’s, angesichts der Dramatik, die sich in den letzten Sekunden der Nachspielzeit im Entscheidungsspiel der Halbfinalserie zwischen den Baskets und Bike-Cafe Messingschlager Baunach auf dem Parkett der Hölle West zugetragen hat. „Es tut richtig weh, so knapp zu verlieren. Es ging doch nur um eine einzige Sekunde. Was ist das schon? Könnte ich die Zeit in meinem Leben für eine Sekunde zurücksetzen, würde ich im Sport diesen Moment wählen“, sagt Wilder, der seiner Mannschaft und den besten Fans der Liga den zweiten Aufstieg in Folge sowie das Play-Off-Finalspiel im eigenen Haus von ganzem Herzen gewünscht hätte.

Doch auch so wird seine siebenjährige Trainerzeit in der Kreisstadt mit Sicherheit als wahre Erfolgsstory in die Geschichtsbücher eingehen: drei Aufstiege, zwei WBV-Pokalsiege, zwei Nordmeistertitel sowie der Gewinn der ProB-Vizemeisterschaft 2013 und der damit verbundene sportliche Aufstieg in die ProA. Insgesamt 173 Siege, lediglich 49 Niederlagen, davon kaum mehr als eine Hand voll in eigener Halle. Klar, dass sich „Raffi“ nicht ohne ein großes Dankeschön aus Schwelm verabschiedet: „Ich möchte mich zuallererst bei unseren Fans, die jedes Heimspiel in der Sportalle West zu einem ganz besonderen Erlebnis machen, für sieben tolle Jahre bedanken. Darüber hinaus gilt mein Dank natürlich meinem aktuellen Team, sämtlichen Spielern, die in Schwelm jemals für mich gespielt und zu den Erfolgen der vergangenen Jahre beigetragen haben, sowie allen, die mich in meiner Zeit als Baskets-Trainer unterstützt haben – insbesondere Marvin Eberle. Er hat als Manager entscheidend dazu beigetragen, dass wir diese großen Erfolge feiern konnten, war immer für mich und mein Team da, wenn wir ihn gebraucht haben und hat auch das Unmögliche möglich gemacht, damit wir so erfolgreich ProB spielen konnten. Vielen Dank dafür, Marvin!“

Die aktuelle Truppe um Kapitän Sebastian Schröter trifft sich am Wochenende zu einer mannschaftsinternen Abschlussfeier – Gründe, um auf eine erfolgreiche Saison 2013/14 anzustoßen, gibt es schließlich genug. „Ich bin mir sicher, dass meine Spieler die Worte, die ich nach dem Spiel in der Kabine gesagt habe, bald verinnerlichen. Sie können und sollen Stolz auf ihre Leistung sein und auf das, was sie erreicht haben“, so Wilder.

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