Der Bann ist gebrochen: Sieg in Wulfen

Wenige Sekunden vor der Schlusssirene stockte den gut 60 mitgereisten Schwelmer Fans noch einmal ganz gewaltig der Atem: Antonio Housten, mit vier Treffern aus der Distanz erfolgreichster Dreierschütze des Abends, kommt erneut jenseits der 6,75-Meter-Linie zum stehen und setzt zum Wurf an. Doch der Ball verfehlt sein Ziel. Der Bann ist gebrochen, der erste Auswärtssieg im Lokalderby gegen die Wölfe seit mehr als vier Jahren unter Dach und Fach. Nach einem großen Kampf gewinnen die Schwelmer Baskets am 15. Spieltag mit 68:65 gegen die BSV Münsterland Baskets Wulfen.

Rund 450 Zuschauer sahen eine über weite Strecken ausgeglichene Partie, in deren Verlauf sich keine der beiden Mannschaften nennenswert absetzen konnte. Insgesamt zwölf Führungswechsel und neun Unentschieden sorgten auf den Rängen für beste Unterhaltung. Unnötig spannend gestalteten die Baskets die Begegnung in der allerletzten Spielminute. Gleich vier Freiwürfe nacheinander vergaben die Herren in den blau-gelben Trikots – den Sieg rettete Lars Wendt mit seinem beherzten Einsatz gegen Wulfens Drängen auf Verlängerung.

„Lars war heute Abend der mit Abstand beste Spieler aus meinem Team. Der Junge macht mal eben 22 Punkte rein, obwohl er seit fast zwei Wochen nicht trainiert hat“, zeigt sich Coach Raphael Wilder nach dem erwartet schweren Spiel beeindruckt von seinem Guard, der auf Seiten der Schwelmer zum Top-Scorer des Abends avancierte. Wilder ergänzt: „Auch unsere Fans haben meine Mannschaft fantastisch unterstützt. Vielen Dank an alle, die sich mit uns auf den Weg ins Münsterland gemacht haben!“

Trotz einer miserablen 3er-Quote von lediglich 29 Prozent, einem verlorenen Rebound-Duell (34:30) und 16 überflüssigen Ballverlusten will der Trainer mit Kapitän Schröter und Co. dennoch nicht zu hart ins Gericht gehen: „Unsere Verteidigung steht, wir haben verdient gewonnen. Die Mannschaft kämpft momentan um jeden Punkt, im Angriff fehlen einfach die Ideen. Aber wir gewinnen die engen Spiele, die wir in der Hinrunde einfach nicht hatten. Wir müssen an unserem Aufbau arbeiten und uns deutlich steigern, um auch die nächsten Gegner schlagen zu können. Meinen Spielern ist die Leichtigkeit abhanden gekommen. Sicherlich auch aufgrund unserer Verletzungssituation. Ich hoffe, dass wir ab morgen wieder komplett trainieren können und unser Tief überwinden.“

Für die Baskets kämpften um den Sieg:
Wendt (22/3), Coles (12/1), Kronhardt (12), Schröter (11/1), Malinowski (5), Hamilton (4), Agyapong (2), Asbach, Fiorentino, Gentgen, Mengering (dnp).

Am kommenden Samstag, 26. Januar 2013, gastieren die Spot up Medien Baskets Braunschweig in der Schwelmer Halle West. Aufgepasst: Sprungball ist ausnahmsweise erst um 20 Uhr.

Autor:

Marvin Eberle aus Schwelm

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