"One Billion Rising" auf dem Bürgerplatz

Viel Bewegung bei gutem Besuch gab es im letzten Jahr auf dem Schwelmer Bürgerplatz anlässlich des Aktionstages „One Billion Rising - Eine Milliarde erhebt sich".
  • Viel Bewegung bei gutem Besuch gab es im letzten Jahr auf dem Schwelmer Bürgerplatz anlässlich des Aktionstages „One Billion Rising - Eine Milliarde erhebt sich".
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Wo: Bürgerplatz, Hauptstraße, 58332 Schwelm auf Karte anzeigen

Am Mittwoch, 14. Februar, ist es wieder soweit: Weltweit und auch im Ennepe-Ruhr-Kreis soll mit der Kampagne "One Billion Rising" - übersetzt "Eine Milliarde erhebt sich" - für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für Gleichstellung getanzt und gesungen werden.

"Die eine ´Milliarde´ ist dabei ein Hinweis auf eine Statistik der Vereinten Nationen. Sie besagt: Jede dritte Frau wird im Laufe ihres Lebens geschlagen, gedemütigt, zu sexuellen Handlungen gezwungen, kontrolliert, bedroht oder vergewaltigt", erläutert Petra Bedow, Gleichstellungsbeauftragte der Kreisverwaltung.
Zusammen mit ihren Kolleginnen Sabine Hofmann (Ennepetal), Christel Hofschröer (Gevelsberg) und Rita Miegel (vhs EN-Süd) sowie der Stadt Schwelm, der Frauenberatung EN und dem Gesine Netzwerk Gesundheit lädt sie alle Interessierten am Aktionstag um 17 Uhr zum Mitmachen auf dem Bürgerplatz in Schwelm ein. Die Botschaft aller Teilnehmer lautet: "Gewalt gegen Mädchen und Frauen darf nicht als gegeben hingenommen werden." Erwartet wird auch das Ensemble "Streetpercussion".

Montag kann geübt werden

Im Vorfeld machen die Initiatorinnen folgendes Angebot: Wer den weltweit getanzten Tanz vorab üben möchte, kann dies am Montag, 12. Februar, von 17.30 bis 19 Uhr machen. Treffpunkt ist die Frauenberatungsstelle in der Schwelmer Markgrafenstraße 6. Die Teilnahme ist kostenlos, weitere Informationen unter der Telefonnummer 02336/4759091, Email: info@frauenberatung-en.de.
Mittanzen ist am 14. Februar aber natürlich auch ohne Übung möglich. "Wie bereits in den letzten Jahren freuen wir uns über alle, die sich der Aktion anschließen und auf diese Weise unmissverständlich klar machen, wie armselig jede Form von Gewalt an Frauen und Mädchen ist", betonen die Organisatorinnen.

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