100 Jahre Ende Erster Weltkrieg
Schwerter Delegation zu Gast in Béthune

Kranzniederlegung mit dem stellvertretenden Schwerter Bürgermeister Klaus-Jürgen Paul, der Vorsitzenden der Städtepartnerschaftsgesellschaft, Dagmar Höke, sowie dem Bürgermeister von Béthune, Oliver Gacquerre.
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  • Kranzniederlegung mit dem stellvertretenden Schwerter Bürgermeister Klaus-Jürgen Paul, der Vorsitzenden der Städtepartnerschaftsgesellschaft, Dagmar Höke, sowie dem Bürgermeister von Béthune, Oliver Gacquerre.
  • Foto: Stadt Béthune / 2
  • hochgeladen von Helmut Eckert

Vor 100 Jahren haben die Länder Europas, darunter auch Frankreich, das Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet und somit vier Jahre eines mörderischen Konflikts beendet. Eine Delegation der Stadt Schwerte, mit dem Ersten Stellvertretenden Bürgermeister Klaus-Jürgen Paul, besuchte am Wochenende die Gedenkveranstaltung zum 100. Jahrestag des Kriegsendes in der französischen Partnerstadt Béthune.

Während des Ersten Weltkrieges war insbesondere die Region um Béthune betroffen: Bombardierungen, Besetzungen und Entbehrungen. Die Stadt war lange Jahre von diesen Kriegsjahren gezeichnet.

In seiner Ansprache betonte Klaus-Jürgen Paul die besondere Bedeutung der deutsch-französischen Städtepartnerschaften an der europäischen Aussöhnung und insbesondere die freundschaftliche Verbindung zu Béthune. Gemeinsam mit der Vorsitzenden der Städtepartnerschaftsgesellschaft, Dagmar Höke, legte der stellvertretende Bürgermeister einen Kranz zu Ehren der Kriegstoten nieder. Neben Mitgliedern des Arbeitskreises Schwerte-Béthune waren auch junge Musikerinnen und Musiker der Musikschule von Barbara Stanzeleit und der Höchstener Kinder-Chor unter Leitung von Evi Limper mit in die nordfranzösische Stadt gereist und bereicherten das Programm der offiziellen Feierlichkeiten bei einem dreistündigen Konzert im Dom von Bethune.

Dieses Konzert war eine Würdigung und ein Symbol dreier Länder durch ihre Gesangskünstler und Musiker aus Frankreich, Großbritannien und Deutschland. Diese drei Nationen haben sich während des Ersten Weltkrieges auf das Äußerste bekämpft. Diese Nationen zu vereinen ist ein Friedenssymbol, aber auch der Beweis einen dauerhaften Freundschaft zwischen den Völkern, die auf internationaler Ebene, aber auch lokal, in Béthune zum Ausdruck kam. Die Gäste aus Schwerte trafen dabei mit Oliver Gacquerre nicht nur auf den Bürgermeister von Béthune, sondern auch auf Kern Sharples aus dem englischen Hastings, mit dem Schwerte ebenfalls eine offizielle Städteverbindung pflegt.

Kranzniederlegung mit dem stellvertretenden Schwerter Bürgermeister Klaus-Jürgen Paul, der Vorsitzenden der Städtepartnerschaftsgesellschaft, Dagmar Höke, sowie dem Bürgermeister von Béthune, Oliver Gacquerre.

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