Es ist nie zu spät.......

.....um DANKE zu sagen an Birgit Wippermann, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Schwerte, für ihre Organisationen des Internationalen Frauentages am 8. März 2012. Birgit Wippermann begrüßte die Frauen und stellte fest, das sich auch zum 101 Internationalen Fraunentag frauenpolitisches Engagement noch nicht erledigt hat.. Trotz gesetzlicher verankerter Gleichberechtigung von Frauen und Mädchen und manchem Erfolg auf dem Weg zur tatsächlich gelebten Gleichberechtigung gibt es noch viel zu tun. Was für junge Frauen heute selbstverständlich ist, haben ihre Mütter, Großmütter und deren Großmütter erkämpft und erstritten: das Wahlrecht für Frauen, gleiche Schul- und Studienchanchen und Recht auf eine eigenständige Erwerbsarbeit.
VON DER MACHT DER FRAUEN:
51 % der Bevölkerung ist weiblich.
56 % aller, die Abitur machen, sind Mädchen. Sie haben im Schnitt die besseren Schulabschlüsse und Noten.
Frauen machen 60 % der Abschlussjahrgänge an europäischen Universitäten aus.
Frauen treffen 80 % der Kaufentscheidungen bei Konsumgütern.
Rund 39 % aller privaten PKW-Neuwagen in Deutschland werden auf Frauen zugelassen.
Weltweit verfügen Frauen über ein Einkommen von 13 Billionen Dollar und damit über eine Wirtschaftsmacht, die doppelt so groß ist wie das Bruttoinlandsprodukt Chinas und Indiens zusammen.
Frauen sind die besseren Anlegerinnen. Sie erzielen im Durchschnitt 5% mehr Rendite als Männer.
DIE FAKTEN:
Mädchen in der 5. Klasse erhalten € 13,50 Taschengeld im Monat, Jungen bekommen € 17,50.
Frauen besitzen weltweit 1 % des Vermögens.
69 % der Absolventinnen der Studienfachrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik geben Kindererziehung als Grund für die Nichterwerbstätigkeit an.
Deutschland hat europaweit den geringsten Anteil von Frauen mit Kindern in Führungspositionen.
Deutsche Frauen verdienen beim Vergleich der Bruttostundenlöhne 23 % weniger.
In Lohnsteuerklasse V beträgt der Anteil der Frauen 93 %.
Frauen stellen 2,2 % in den Vorständen der hundert größten Unternehmen Deutschlands.
10 % der Mitglieder der Aufsichtsräte der deutschen Top 200 Unternehmen sind Frauen.
14,8 Milliarden € Folgekosten entstehen der Solidargemeinschaft in Deutschland jährlich durch Gewalt gegen Frauen: für Polizei, Justiz, ärztliche Behandlung, Arbeitsausfälle usw.
In Deutschland beziehen Frauen um 59,6 % geringerere eigene Alterssicherungseinkommen als Männer.
Frauen über 70 Jahre erhalten in Deutschland eine eigene Altersrente von rund 450 €.
Frauen in Deutschland verfügen pro Kopf über€ 8.500 Geldvermögen, bei Männern ist es fast dreimal so viel (€ 26.000).
Vater: Vollzeit, Mutter: Teilzeit - ein gelebtes Modell in 71% der Partnerschaften mit minderjährigen Kindern.
Und nun zu den FORDERUNGEN FÜR EINE WIRTSCHAFTLICHE GLEICHSTELLUNG:
Existenzsichernde Einkommen in allen Wirtschafts- und Berufsbereichen. Entgeldgerechtigkeit in allen Schwerter Unternehmen.
Eine Jungen- und Männerpolitik, die neue Rollenbilder fördert, für eine gerechte Teilung der Haus- und Familienpflichten.
Aufwertung frauentypischer Berufe.
Existenzsichernde und alterssichernde Alternativen zu den Minijobs. Vollzeitnahe Beschäftigung von Männern und Frauen in Lebensphasen mit Familienpflichten.
Abschaffung des Ehegattensplittings und Einführung einer Individualbesteuerung.
Faire Aufstiegschancen für Frauen mit einem Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft.
Verbindliche Frauenquoten für Vorstände und Führungspositionen. Frauenquote von 40% in Aufsichtsräten.
Also, es gibt noch viel zu tun.
DANKE an die WIR-Frauen , die uns mit interessanten Angeboten aus den Bereichen Mode, Schmuck, Wohninterieur und Wellness- und Gesundheitsprodukten einen kleinen Einblick in ihre Unternehmen gaben.
DANKE an die Ballettschule Schwerte unter Leitung von Mitsuru Yatogi, deren Schülerinnen das Ballett Dornröschen von Tchaikowski und Paquita von Leon Minkus tanzten.
DANKE an die Folklore-Tanzgruppe „7 Renk“ des türkischen Elternbundes, die mit ihren Tänzen begeisterten.
DANKE an Frieda Braun aus dem benachbarten Sauerland, die mit Ausschnitten aus ihrem Programm Hasenbrot mit Wortwitz, Mimik und Gestik brillierte und die Lachmuskeln arg strapazierte.
DANKE an Esther Maria Gruhlke vom „Verein Louise“ die uns an diesem Abend mit argentinischen Gerichten verwöhnte und wir sie damit für ihr Hilfsprojekt für Straßenkinder in Argentinien unterstützen konnten.
DANKE an die 343 Frauen ( es waren auch ein paar Männer gesichtet worden) die dieses Veranstaltung besuchten und somit die Arbeit der Interkulturellen Mutter-und-Kind-Gruppe finanziell unterstützen konnten, denn 1 € pro Eintrittskarte wurde an diese Gruppe übergeben, die seit 18 Jahren ehrenamtlich von Zarah Mosadeggi und Marina Strömer geleitet wird.
DANKE auch an alle sichtbaren und unsichtbaren Helferinnen und Helfer an diesem 101. Internationalen Frauentag hier in Schwerte.

Autor:

Gudrun Körber aus Schwerte

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