Nachts in Labbeck

Wenn es spät wird und so richtig ruhig in unserem Ort, so ruhig, dass ich die Käuzchen im nahen Wald hören kann, dann erscheinen Sie noch lauter. Wenn die LKW´s und Traktoren voll beladen von der Furth auf die Marienbaumerstrasse abgebogen sind und sich dort ihre Bremsen verschleißen, weil sie denken sie sind etwas schneller, statt die Umgehungsstraße über den extra(?) errichteten Trajanring zu nehmen.
Labbeck hat im letzten Jahr endlich Glasfaseranschlüsse bekommen. Wir freuen uns sehr. Nicht, über die neu entstandenen Bodenwellen die durch den geflickten Asphalt entstanden sind.
Wenn die LKW´s voll beladen durch Labbeck heizen, nachts auf die Überholspur wechseln und das Fernlicht hinter meinen Gardinen aufblitzt, weil sie den Ort ausleuchten und nochmal extra Gas geben, dabei die Kupplung kurz aufheult... dann klappern alle Türen in unserem Haus. Beim überfahren der Bodenwellen bebt der Boden und die Holzdecke wackelt. Meine Kinder werden wach, so wie wir und alle Nachbarn. Mit offenem Fenster habe ich noch nie geschlafen. Leben auf dem Land, an der L77.
Da erscheint mir der surrende Stadtverkehr, den ich von früher gewohnt war, fast beruhigend.
Die Leerfahrten zurück sind genauso schlimm, denn leere Anhänger poltern auf der Bodenwelle noch lauter, dafür bebt der Boden nicht. Was besser ist? Nichts davon.
Bitte Umgehungsstraße nutzen!
Vorschläge und Ideen gibt es viele: Flüsterasphalt, Umgehungsverkehr, keine nächtlichen Anlieferungszeiten der Rübenfabrik...
Doch wer ist Zuständig? Die Gemeinde verweist auf die Stadt, der Kreis auf das Land, eine Verweisung auf Zuständigkeiten die sich wieder verläuft ...
Bitte liebe Gemeinde, Stadt, Rübenfirma: unternehmt endlich etwas.
Vielen Dank.

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