Kritik von Berufspendlern
Takt- und Umsteigezeiten nicht ausreichend

Hachen. Bereits Mitte September 2020 wurde durch Mitglieder der Hachener Sozialdemokraten das Thema der Takt- und Verbindungszeiten innerhalb des ÖPNV in der Stadt ins Gespräch gebracht. Nach wie vor sind die Busanbindungen aus den Ortschaften Hövel, Enkhausen, Langscheid, Tiefenhagen und Hachen zu den Bahnhöfen Arnsberg und Neheim-Hüsten zu knapp bemessen. In der Regel ist für Fahrgäste, die die Linie R22 (Langscheid-Hachen-Arnsberg) nutzen, in Hachen der Umstieg in eine andere Buslinie erforderlich, da die R22 werktags den Bahnhof Arnsberg nicht anfährt.

Bemängelt wird besonders, dass die Umsteigezeit am Bahnhof in Neheim-Hüsten noch nicht einmal fünf Minuten beträgt. Berufspendler kritisieren, dass, wenn sich der Bus verspätet, der Anschluss Richtung Dortmund / Hagen oft nicht mehr erreicht wird. Besonders für ältere Menschen und Schwerbehinderte ist die zur Verfügung stehende Umsteigezeit deutlich zu kurz, da diese möglicherweise auch noch Aufzüge nutzen müssen. Unter Umständen entstehen dann Wartezeiten bis zu einer Stunde bis zur nächsten Bahn.

Nicht jeder Arbeitgeber ist bereit auf die hieraus resultierenden Verspätungen Rücksicht zu nehmen.
Nach mehrmaligen Beschwerden bei der RLG durch betroffene Berufspendler, wurden diese an die örtliche Politik verwiesen. Zur Begründung wurde gesagt, dass nur diese einen wesentlichen Einfluss auf eine Änderung der Taktung des ÖPNVs in der Stadt Sundern und Arnsberg hat.
Erfreulich aus Sicht sozialdemokratischer Mitglieder in Hachen ist es, dass zwischenzeitlich die SPD-Stadtratsfraktion bei der Verwaltung beantragt hat, dass Thema auf die Tagesordnung der nächsten Fachausschusssitzung zu setzen. Nach dem Willen der SPD ist dazu ein Vertreter der RLG einzuladen, damit dieser dort zur Problematik Stellung nehmen kann.

Autor:

Klaus Plümper aus Sundern (Sauerland)

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