Zentrum für Information und Bildung Lindenplatz 1, 59423 Unna
Die gesunde Stadt

Foto © Jürgen Thoms - Bürgermeister Werner Kolter,  Andreas Kramer,  Professorin Ursula Buchner,  Wolfgang Hönnicke, Brigitte Schubert und   Dr. Jochen Hartlieb
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Raum Jugendbibliothek Freitag, 30.11.2018, 18:30 - 20:30 Uhr

Was ist aus Sicht der Kommunalpolitik und der Arbeitswelt für eine gesunde Stadt zu tun?

Diese Frage stand im Mittelpunkt der Dialog-Veranstaltung, zu der Bürgermeister Werner Kolter am Freitagabend ins Zentrum für Information und Bildung eingeladen hat.

50 Personen

von Gewerkschaften, Aktive aus der Gesundheitsförderung, interessierte Bürgerinnen diskutierten mit den Hochschuldozenten Dr. Jochen Hartlieb und Professorin Ursula Buchner von der Hochschule für Gesundheit und Sport, - die neben Berlin und Ismaning auch in Unna auf dem Hochschulcampus ansässig ist -, über die Verantwortung für eine umfassende Gesundheitsprävention.

Bürgermeister Werner Kolter
sieht in Unna eine gute Gesundheitsversorgung auf dem medizinischen Gebiet gegeben und macht als ständige Herausforderung für Kommunalpolitik die soziale Situation fest, die maßgeblich zur Gesundheitslage der Bevölkerung beiträgt. Arbeit, Wohnen, Umwelt, Verkehr müssen so gestaltet sein, dass sich Menschen wohl fühlen.

Von der Hochschule
kam unter anderem der Impuls, dass die Verhältnisse in denen Menschen leben, ebenso große Bedeutung für die Gesundheit haben, wie die persönliche Gesundheitsfürsorge. Möglichkeiten, sich gesund zu ernähren und ausgewogen zu bewegen, gibt es in der Stadt zahlreich und werden vielfältig von den Sportvereinen oder z.B. dem Kneipp Bund angeboten.

200 Gesundheitsangebote der Volkshochschule
in jedem Semester sind ein guter Beitrag der öffentlichen kommunalen Weiterbildung zur Gesundheitsförderung, beschreibt VHS Studienbereichsleiterin Brigitte Schubert, die die lebendige Dialog-Veranstaltung moderierte.

Die Bedeutung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements
hoben Wolfgang Hönnicke und Andreas Kramer vom Deutschen Gewerkschaftsbund hervor und dass es dafür Unterstützung durch Betriebsräte und das neue Präventionsgesetz gibt.
Es sind die abgehängten Menschen, die auf dem Weg zur Gesundheit unterstützt werden sollen, fordern die Gewerkschaften. Wer arbeitslos ist, in sozialen Notsituationen oder bildungsfern, hat einfach schlechtere Bedingungen an Gesundheitsangeboten teilzuhaben.

Gesundheitsförderung muss in die Lebenswelten der Menschen integriert werden
Von der Kita über die Schule, zum Betrieb, zur Wohnsituation, bis zur Teilhabe an Kultur und Bildung ist es in einer gesunden Kommune wichtig, gesundheitsförderliche Maßnahmen zu implementieren. Dafür braucht es selbstverständlich Geld und personelle Kapazitäten.

Bedeutend ist auch der Austausch und auch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Gesundheitsakteure in der Kommune. Auch wenn Stadt- und Verkehrsplaner ihre Maßnahmen aus Gesundheitsperspektive prüfen, ist ein guter Beitrag zum integrierten Gesundheitsverständnis gegeben. In Schulen und einigen Quartieren der Stadt gibt es gute Beispiele dafür, wie verschiedene Bereiche miteinander kooperieren, um eine soziale oder gesunde Stadt zu verwirklichen.

Wir bleiben dran,
versprachen die Akteurinnen und Akteure der Veranstaltung.

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