Das Lampenfieber steigt

Den „Tanz der Baumnymphen“, Teil des Tanztheaters „Eurydike“, probten die Schüler der Choreografischen Werkstatt in der Vorburg von Schloss Hardenberg. Foto: Jens Bangert
  • Den „Tanz der Baumnymphen“, Teil des Tanztheaters „Eurydike“, probten die Schüler der Choreografischen Werkstatt in der Vorburg von Schloss Hardenberg. Foto: Jens Bangert
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Zum 300. Geburtstag des Gymnasiums Langenberg haben sich die Schüler etwas besonderes einfallen lassen. Die choreografische Werkstatt führt vom 5. bis 7. Mai jeden Tag das Stück „Eurydike“ in der Vorburg des Schlosses Hardenberg in Neviges auf.
Auf eine tolle Veranstaltung freut sich jetzt schon Gabriele Voigt, Leiterin der choreografischen Werkstatt, die das Stück bereits 2003 mit Tanzpädagogin Cornelia N`Jai choreografiert und inszeniert hat.
„Bei Eurydike wird von den Mädchen und den drei Jungen alles gefordert. Technik, großes Einfühlungsvermögen und auch schauspielerisches Talent müssen unter einen Hut gebracht werden. Dabei muss der Spannungsbogen immer gehalten werden.“
Und das sei bei 15 Akteuren gerade bei der kleinen Bühne in der Vorburg von Schloss Hardenberg eine besondere Herausforderung, so die Tänzerinnen. Bisher sind sie meist große, höher gelegene Bühnen mit viel Bewegungsfreiheit gewöhnt, aber auch Lichtverhältnisse und der direkte Kontakt zum Publikum machen diese Aufführung in der Vorburg zu einer Besonderheit.
„In großen Häusern, wie zum Beispiel im Forum, schaut man in ein schwarzes Loch. Das Publikum sieht man nicht. Der direkte Kontakt und die Nähe zum Publikum erfordern eine ganz besondere Konzentration“ , so Madelaine Schilken, die zurzeit ihr Abitur „baut“, aber keinen Terminstress kennt, auch nicht durch die intensiven Proben. „Ich muss mich gut organisieren, dann klappt das.“ Madelaine teilt sich die Hauptrolle der „Eurydike“ mit Alina Niermann, ebenfalls Schülerin des Langenberger Gymnasiums und das Lampenfieber der beiden steigt stetig.
Doch es ist nicht ihr erster Auftritt. Bei zahlreichen Aufführungen der CW konnten die Tänzerinnen bereits viele Erfahrungen sammeln.
Anders Julia und Carlotta aus der achten Klasse. Sie sind neu dabei und es ist ihr erstes großes Stück mit der Choreografischen Werkstatt.
„Ich habe die Rolle des Hermes und muss mich noch auf meine Technik konzentrieren“, erzählt die 14-jährige Julia. Doch auch bei ihr überwiegt die Vorfreude.
Gabriele Voigt: „Um dem Anlass gerecht zu werden, schließlich ist das Langenberger Gymnasium aus der alten Lateinschule hervorgegangen, haben wir uns für die Choreografie ‚Eurydike‘ aus dem Jahr 2003 nach Vorlage und Texten von Ovid entschieden. Wir begegnen Orpheus, Aristaios und Eurydike bei ihrem Tanz in der Welt und in der Unterwelt und wagen mit ihnen den Sprung in unsere Zeit.“
Neben allem „Klassischen“, auch Textrezitationen von Ovid und Rilke werden in die Inszenierung eingebunden, solle das Stück aber in erster Linie das Publikum unterhalten, so Voigt.
Einige Restkarten für die Aufführungen am Freitag und Samstag sind noch unter der Telefonnummer 0157/82243582 zu haben.

Autor:

Astrid von Lauff aus Velbert-Langenberg

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