„Play Mobil“ geht in Heiligenhaus an den Start - Förderprojekt: Französische Auszubildende aus Meaux besuchen ihre Partnerstadt

Bereits im Jahr 2010 besuchte eine Gruppe der „Mission Locale“ gemeinsam mit dem Partnerschaftskomiteevorsitzenden in Meaux, Laurent Guillaume (Zweiter von links) die Stadt Heiligenhaus.  Foto: PR
  • Bereits im Jahr 2010 besuchte eine Gruppe der „Mission Locale“ gemeinsam mit dem Partnerschaftskomiteevorsitzenden in Meaux, Laurent Guillaume (Zweiter von links) die Stadt Heiligenhaus. Foto: PR
  • hochgeladen von Astrid von Lauff

Es ist ein gefördertes Austauschprojekt, das französischen Azubis, Berufsschülern oder Arbeitssuchenden die Möglichkeit gibt, Kontakte im europäischen Ausland zu knüpfen. Sprachkurs, Praktikum und kultureller Austausch inklusive.

Einmal über den Tellerrand hinausschauen dürfen im Januar sechs Auszubildende aus der Heiligenhauser Partnerstadt Meaux.
„Initiiert hat diesen Austausch das Partnerschafsbüro in Meaux. Man hat uns dieses Projekt vorgeschlagen und wir waren gleich überzeugt“, so Henrik Schulze Neuhoff, Leiter des Heiligenhauser Kulturbüros. „Man muss hier der Realität gerecht werden. Unsere Arbeitsmärkte sind immer mehr länderübergreifend miteinander verbunden. Dementsprechend wichtig ist ein solcher Austausch von jungen Menschen, die die Arbeitswelt in Kürze bestimmen werden. Das ist eine sinnvolle Ergänzung der schulischen Austauschprogramme.“

Gefördert vom EU-Leonardo-Programm soll das Projekt den jungen Erwachsenen die Möglichkeit bieten, ihre Sprachkompetenz zu verbessern und erste Erfahrungen mit dem europäischen Arbeitsmarkt zu sammeln.
Den Anfang machen daher vom 12. Januar bis 2. Februar sechs Elektriker-Auszubildende zwischen 19 und 25 Jahren, die über die Handwerkskammer nach Heiligenhaus vermittelt wurden.

„Sie werden in Gastfamilien untergebracht, besuchen einen Intensivsprachkurs, machen Praktika und es werden natürlich auch Ausflüge organisiert“, erzählt Schulze Neuhoff. „Auf französischer Seite sind es drei Trägerorganisationen, hier betreut der Verband „Arbeit und Leben“ das Projekt und begleitet die sechs französischen jungen Leute während ihres Aufenthalt.“
Gastfamilien und Betriebe, die einen zweiwöchigen Praktikumsplatz zur Verfügung stellen, seien noch gerne gesehen, so der Chef des Kulturbüros. „Es fehlen hier noch konkret drei Familien, die eine Unterbringung anbieten können. Das Programm wird dabei komplett vom Verband organisiert und betreut“, so Schulze Neuhoff.

Bei den Betrieben müsse es sich nicht um einen Handwerksbetrieb handeln, so der Kulturbüro-Leiter. Ein paarweises Schnupperpraktikum in der vierten und fünften Kalenderwoche des kommenden Jahres wäre optimal.
Melden können sich alle Interessierten unter der Telefonnummer 02056/13236 oder per E-Mail an h.schulzeneuhoff@heiligenhaus.de.

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