Da sein, nah sein: Amtseinführung der neuen ehrenamtlichen Notfallseelsorger

Insgesamt 16 zukünftige ehrenamtliche Notfallseelsorger haben ihre Ausbildung im November 2017 abgeschlossen. Am Sonntag, 3. Dezember, werden sie in einem feierlichen und öffentlichen Gottesdienst im Evangelischen Gemeindehaus, Donaustraße 26 in Mettmann, in ihr Amt eingeführt. Die Ausbildung, geleitet von Pfarrer Jürgen Draht und Claudia Stawicki, umfasste 120 Stunden. Zu den Lehrinhalten gehörten die Vermittlung von Kenntnissen, was Menschen in Extremsituationen hilft. Zusätzlich musste ein Praktikum im Rettungswagen absolviert werden.

„Uns als Leitungsteam hat es sehr viel Spaß gemacht, jeden Einzelnen in seiner persönlichen Entwicklung zu begleiten und alle Teilnehmer mit vielen unterschiedlichen Themen auf dieses besondere Ehrenamt vorzubereiten“, erklärt Claudia Stawicki. Pfarrer Jürgen Draht ergänzt: „Am meisten freue ich mich darüber, dass diese Menschen, die sich bereit erklärt haben, eine Ausbildung für diese Arbeit zu machen, sich also einer erheblichen Mühe unterzogen und sich auch unbequemen Fragen gestellt haben, diese Zeit als erfüllend und bereichernd erlebt haben.“

Organisiert ist die ökumenische Notfallseelsorge des Kreises Mettmann von den evangelischen Kirchenkreisen Düsseldorf-Mettmann, Niederberg, Leverkusen und dem katholischen Kreisdekanat Mettmann. Die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Notfallseelsorger stehen an 365 Tagen und 24 Stunden für einen Einsatz bereit - also auch in der Adventszeit und an den Weihnachtsfeiertagen. Dabei arbeiten sie eng mit den Maltesern zusammen. Inzwischen ist dies neben 71 hauptamtlichen und 22 ehrenamtlichen Notfallseelsorgern die dritte Gruppe der Ehrenamtlichen. Die Koordinatoren sind von evangelischer Seite Pfarrer Jürgen Draht und von der katholischen Seite Guido Boes. „Ich bewundere, dass sich immer wieder Menschen finden, die ehrenamtlich eine schwierige Aufgabe wie die Notfallseelsorge übernehmen“, so Guido Boes.

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