Thiergarten-Wanderführer erscheint in dritter erweiterter Auflage
"Kurfürstlicher Thiergarten in Arnsberg“

Vorstellung der dritten Auflage des Thiergarten- Wanderführers: Wolfram Blanke, Torsten Kapteiner und  Jochem Otterbach (v.l).  er, Jochem Otterbach. Foto: Archiv Arnsberger Heimatbund
  • Vorstellung der dritten Auflage des Thiergarten- Wanderführers: Wolfram Blanke, Torsten Kapteiner und Jochem Otterbach (v.l). er, Jochem Otterbach. Foto: Archiv Arnsberger Heimatbund
  • hochgeladen von Anja Jungvogel

Die Erfolgsgeschichte des „Kurfürstlichen Thiergarten Arnsberg“ wird fortgeführt. Nachdem mittlerweile auch die zweite Auflage des beliebten Erlebnis-Wanderführers vergriffen ist, veröffentlicht der Arnsberger Heimatbund nun die dritte und erweiterte Auflage.
Die Inhalte wurden überarbeitet, ergänzt und neuereErkenntnisse eingebaut. Hierbei wurden die vielen Rückmeldungen von Wanderfreunden und Touristen ebenso berücksichtigt wie die neuesten Informationen zu den einzelnen Objekten (wie z. B. die Ausgrabungen an der Rüdenburg und die Restaurierung des Kreuzweges).
Insgesamt begibt man sich mit dem Wanderführer wieder auf eine interessante und abwechslungsreiche Spurensuche. Die kulturhistorische Wanderroute führt durch den ehemaligen „Thiergarten" der Kölner Kurfürsten. 
Maximilian Heinrich von Bayern ließ 1653 das 250 Hektar große Areal zur Hege und zur Jagd des Wildes einfrieden. Der Wanderweg ist dabei wie ein aufgeschlagenes Geschichtsbuch zu sehen, da sich die Spuren längst ergangener Zeiten in den Wäldern erhalten haben.
41 markierte Stationen machen den Wanderer aufmerksam auf fast vierhundert Jahre alte mächtige Bäume,  Naturwaldzellen und malerisch in der Landschaft angelegte Teiche. Man kann Spuren vergangener Nutzungen in diesem Waldgebiet wie Schweinemast, Ackerbau und Holzkohlenherstellung in Meilern, sowie Relikte früherer  Transport-. Hohlwege und Erzbergbaus entdecken. Neben Zeugnissen der damaligen kurfürstlichen Hofhaltung wie Fischzucht und regen Jagdtreibens hat auch die jüngste Vergangenheit des letzten Krieges Spuren hinterlassen.
Auf dem heutigen über zwölf Kilometern langen Weg durch dieses Gebiet können Spaziergänger und Wanderereine von Laubwäldern geprägte, sehr abwechslungsreiche Natur erleben und sich gleichzeitig auf Spurensuche nach Relikten von fast 1000 Jahren Arnsberger und Sauerländer Geschichte begeben.

Autor:

Anja Jungvogel aus Stadtspiegel Kamen

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