Die "Birtener Krippenspielgruppe" gastierte am 4. Adventsonntag auf Burg Winnenthal

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Kaum war der erste Auftritt bei der Seniorenweihnachtsfeier in der Gaststätte "Zum Amphitheater" gemeistert, hieß es für die Kinder und Jugendlichen der Krippenspielgruppe auf nach "Burg Winnenthal".

Verwandtschaftliche Beziehungen mit einem auf der Burg lebenden Patienten sorgen seit Jahren dafür, dass die Krippenspielgruppe auch dort auftritt, und das im großen Speisesaal, der für die Vorstellung ausgeräumt wird und in dem dann viele recht betagte Damen und Herren in langen Stuhlreihen Platz nehmen.

Die weihnachtliche Feier begann mit einer netten Begrüßungsrede, die der Leiter des sozial-kulturellen Dienstes Michael Homburg hielt. Kaum war sie verhallt, zog die gesamte Krippenspielgruppe in einem fröhlichen Verbund in den Saal ein. Lea und Johanna Terhorst, Johanna und Franziska Schönberner, Lasse Heuner und die Leiter der Instrumentengruppe Eva Lorenz und Ansgar Schönberner ließen die Bewohnerinnen und Bewohner der Burg freudig "aufschrecken", Eva Lorenz sorgte mit ihrem Sologesang für einen ersten unüberhörbaren Beifall.

Danach nahm das Weihnachtsstück "Eine Geburtstagsparty für Jesus" seinen gut einstudierten Verlauf. Mehr als 20 Kinder spielten ihre Rollen als "Kinder bei Pauls Geburtstagsfeier", als "Maria und Josef", als "Wirte", als "Hirten" und als "Heilige drei Könige" mit voller Überzeugung und großem Talent. Paul Engels, Marten Messerschmidt und Jan Bergmann schlüpften sogar in zwei verschiedene Rollen, und das nicht hier auf "Burg Winnenthal", im Gegensatz zu Hannah Cleven, die ihren Bruder Jonah wegen Krankheit als dritten Hirten nur hier vertrat.

Eine Geburtstagsfeier rund um den Jungen Paul bildete den Beginn zu der Art von Krippenspiel, in dem, wie es im Lukasevangelium zu lesen ist, Josef sich mit seiner hochschwangeren Frau Maria auf den Weg nach Bethlehem begibt. Dort finden sie keine Unterkunft, bis ein dritter Wirt, der wie schon im letzten Jahr von Jonah Cleven gespielt wird, dem Paar einen Platz in einem ärmlichen Stall anbietet. Zu diesem kommen nach der Geburt des Kindes drei Hirten und die "Heiligen drei Könige".

Ein besonderer Moment war wie bei jeder Aufführung in dem Moment gekommen, als Dorothea Sinsteden mit ihrem Engelchor einzog. Nicht nur der himmlische Gesang, auch die schönen Engelsprüche sorgten für Begeisterung bei den Burgbewohnerinnen und -bewohnern.

Am Ende der Vorführung stellten sich alle Akteure auf der Spielfläche hin und erhielten den lauten Beifall, den sie sich verdient hatten.

Verdient hatten sich die Kinder und Jugendlichen aber auch ein kleines Dankeschön, wie Homburg es freundlich wissen ließ. Seine Mitarbeiterin Uta Bayer und er überreichten ihnen ein leckeres Eis und eine Tafel Schokolade.

Das war Auftritt Nummer 2, am morgigen Heiligen Abend erfolgt der dritte, der wichtigste und der schönste in der St. Viktor-Kirche zu Birten.

Autor:

Hildegard van Hueuet aus Xanten

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