2 Xantener Basketballer beim DBB Bundesjugendlager zur Sichtung der Nationalmannschaft

Mit Josefine Pieper (Xanten) und Alexander Möller (Marienbaum) stehen 2 Basketballer aus Xanten in den NRW Landes-Auswahlteams (Westdeutscher Basketball Verband, WBV), die in der kommenden Woche beim Bundesjugendlager in Heidelberg vor den Nationalmannschftstrainern aufspielen werden. Aus den Auswahlteams der Landesverbände erfolgt die Nominierung der Nationalmannschaft.

Josefine Pieper spielt bei den Xanten Romans im Verein und zusätzlich bei den Rheingirls in Neuss in der Mädchen-Bundesliga und besucht die 9. Klasse des Städtischen Stiftsgymnasiums Xanten. Alexander Möller wohnt in Marienbaum und begann das Basketballspiel bei den Xanten Romans. Später wechselte er zum Basketballinternat nach Bad Honnef und spielt nun bei Soba Rhöndorf in der Jungen-Bundesliga.

Das neue und vor allem junge Gesicht der deutschen Basketball-Nationalmannschaft hat bei der diesjährigen Europameisterschafts-Qualifikation ganz Deutschland „verzückt“. Bundestrainer Svetislav Pesic wird zudem nicht müde die Wichtigkeit der Jugendarbeit zu betonen. Einen besonders hohen Stellenwert hat in diesem Zusammenhang das jährliche Bundesjugendlager (BJL), das regelmäßig kurz vor Saisonbeginn am Olympiastützpunkt Heidelberg ausgetragen wird. Der Deutsche Basketball Bund und seine Landesverbände sichten beim BJL stets vielversprechende junge Basketballer/innen.

Stefan Raid, DBB-Vizepräsident Jugend, blickt mit Vorfreude auf das anstehende Bundesjugendlager voraus: „ Ich freue mich sehr über die anstehende Leistungsschau und ich bin mir sicher, dass wir wieder viele durch die Landesverbände sehr gut vorbereitete Talente zu sehen bekommen.“

Die größten Talente des Jahrgangs 1998 präsentieren sich den Bundestrainern vom dritten bis zum sechsten Oktober in 16 Teams (acht Jungen- und acht Mädchen-Mannschaften). In diesem Jahr übernehmen bei den Jungen Kay Blümel, Frank Menz und Harald Stein sowie bei den Mädchen Alexandra Maerz, Birte Schaake und Harald Janson die Sichtung und spätere Ernennung der Teilnehmer für das Leistungscamp, der Vorstufe zu den U15-Nationalmannschaften.

Gesichtet werden in jedem Jahr knapp 50 Talente, von denen es später einige in die Nationalmannschaften schaffen. Allerdings soll sich keiner der Teilnehmer eine Nichtnominierung zu sehr zu Herzen nehmen, weiß Bundestrainer Kay Blümel: „Die Dichte an Talenten nimmt jedes Jahr weiter zu. Vor einigen Jahren mussten wir noch überlegen, wen wir mitnehmen wollen, jetzt stellt sich die Frage, wen lassen wir zu Hause. Dabei kann ich mich auch nicht davon frei sprechen, das ein oder andere Talent übersehen oder nicht erkannt zu haben. Dafür haben wir aber noch andere Maßnahmen, um weitere Talente zu entdecken.“

Autor:

Ulf Sengutta aus Xanten

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