Grundausbildung in Bedburg-Hau: So beginnt der Start in der Feuerwehr

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Bedburg-Hau: Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau | Das Strahlrohr richtig einsetzen, Lichtmasten aufstellen, mit dem Rettungssatz umgehen, Menschen retten und Erste Hilfe leisten. 25 junge Frauen und Männer aus Bedburg-Hau und Kalkar starten heute ihre Feuerwehrgrundausbildung.

Das Strahlrohr richtig einsetzen, Lichtmasten aufstellen, mit dem Rettungssatz umgehen, Menschen retten und Erste Hilfe leisten. In den ersten zwei Modulen der Truppmannausbildung – das ist der Einstieg in die Feuerwehr-Ausbildung – geht es vor allem um den Löscheinsatz und die technische Hilfeleistung. Im Zuge der Ausbildungsgemeinschaft der Feuerwehren der Gemeinde Bedburg-Hau und Kalkar – stand jetzt wieder ein Grundlehrgang für 25 Anfänger auf dem Programm.

Ausbildungsleiter Klaus Elsmann von der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg-Hau erklärte die Lehrgangsinhalte für die Nachwuchskräfte der Feuerwehr. „Wir unterrichten die theoretischen und praktischen Grundsätze vor Ort mit Gruppen- und Zugführern aus eigenen Einheiten.“ So beginnt von Grund auf jede Feuerwehrkarriere. „Hier können die potenziellen Nachwuchskräfte auch gleich feststellen, ob sie überhaupt Begeisterung für die Feuerwehr haben.“ Die jungen Leute würden mit vielen Gerätschaften vertraut gemacht, die sie später im Einsatz sicher und schnell bedienen müssten.

Lia Lotterjonk (18) aus Louisendorf hat schon länger ihr Interesse an der Feuerwehrarbeit entdeckt. Jetzt hat sie zusammen mit ihrer Freundin Anna Lämmerzahl (17) die Grundausbildung begonnen. Wenn die beiden fertig sind, wird es in Bedburg-Hau damit acht Feuerwehrfrauen geben.

Im Lehrgang, der an verschiedenen Standorten in Bedburg-Hau stattfindet, sind diesmal drei junge Frauen und 22 Männer. Obwohl Lotterjonk bald ein Logopädie-Studium beginnen möchte, will sie die Ausbildung bei der Feuerwehr wagen. „Es kann nur gut sein, anderen Menschen helfen zu können“, sagt sie.

Neben dem Thema „Brennen und Löschen“ umfasst der Grundlehrgang auch Unterrichtseinheiten wie „Gerätekunde“ und „Technische Hilfeleistung“. Diejenigen Lehrgangsteilnehmer, die den Grundlehrgang im vergangenen Jahr absolviert haben, beginnt bald die Fortsetzung im Modul drei und vier der Ausbildung. Dann folgen je nach Interesse spezialisierte Lehrgänge. So zieht sich die komplette Ausbildung über Jahre.

Zwei bis drei Mail die Woche sind Termine für die Grundausbildung angesetzt. Insgesamt um die 70 Unterrichtsstunden „Ich hoffe, dass alle neuen Kameraden und Kameradinnen ihre Grundausbildung erfolgreich absolvieren und später in den offiziellen Dienst der Feuerwehr aufgenommen werden können“, hofft Bedburg-Haus Feuerwehrchef Stefan Veldmeijer. 25 neue Einsatzkräfte – die können die freiwilligen Wehren nämlich in allen Orten der Gemeinde Bedburg-Hau und der Stadt Kalkar gut gebrauchen.
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Willi Heuvens aus Kalkar | 30.10.2016 | 10:28  
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