Bergkamen handelt fair - Kommune wurde geprüft und erhält den Titel „Stadt des Fairen Handels“

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Nach zwei Jahren ist es geschafft: Stadtväter, Gewerbetreibende und engagierte Bürger freuen sich über die begehrte Auszeichnung. Alle Kriterien wurden erfüllt und den Herstellern in den Entwicklungsländern wird geholfen. (Foto: Stadt)
Bergkamen: Bergkamen |

Nur die Städte, die bestimmte Richtlinien erfüllen, bekommen die Auszeichnung als FairTrade-Stadt verliehen. Fast zwei Jahre hat die Prüfung und das Verfahren in Anspruch genommen, nun darf Bergkamen das begehrte Siegel tragen.

Eine Initiative um Pfarrerin Sabine Sarpe begann 2013 für den Verkauf von fair gehandelten Produkten in Bergkamener Geschäften zu werben und versammelte Gleichgesinnte aus Bürgerschaft, Lokalpolitik und Wirtschaft um sich.
Nun kann sich der Initiativkreis über das Siegel freuen, das für zwei Jahre gilt. Danach wird erneut vom Verein TransFair geprüft, ob zum Beispiel im Rathaus bei Sitzungen und im Bürgermeisterbüro mindestens zwei Produkte aus dem Fairen Handel - neben Kaffee noch ein weiteres Produkt - verwendet werden.
Auch der Einzelhandel zieht mit: Cafés und Restaurants müssen jeweils mindestens zwei Fairtrade-Produkte anbieten. Heruntergerechnet für Bergkamen mit fast 50 000 Einwohnern, müssen sich mindestens zehn Geschäfte und fünf Gastronomiebetriebe beteiligen, damit die Bedingungen erfüllt werden.
Außerdem werden in Schulen, Vereinen und Kirchen Fairtrade-Produkte verwendet und Bildungsaktivitäten zum Thema Fairer Handel durchgeführt und somit zwei weitere Kriterien für die Auszeichnung erfüllt.
Die Kampagne soll dazu beitragen, dass der Faire Handel in Deutschland bekannter wird und Produzenten in Lateinamerika, Afrika und Asien bessere Preise für ihre Produkte erhalten, so dass sie mit ihren Familien ein menschenwürdiges Leben führen können.
Seit 2009 gibt es über 120 „Fairtrade-Towns“ in Deutschland, darunter Dortmund, Lünen, Münster, Hamm und Werne. Träger der Kampagne ist der Verein Fairtrade Deutschland. Der gemeinnützige Verein wird von 35 Institutionen aus den Bereichen Entwicklungspolitik, Kirche, Verbraucherschutz, Frauen, Bildung und Soziales getragen.
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