Stimmen zum Brand im Bergmannsheil

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Superintendent Gerald Hagmann (Foto: Ev. Kirche)
 
Pfarrer Hajo Witte, Koordinator der Notfall-Seelsorge in Bochum. (Foto: Ev. Kirche)

Tief bestürzt hat der Superintendent der Evangelischen Kirche in Bochum, Gerald Hagmann, auf die erschütternden Nachrichten vom Brand im Bergmannsheil reagiert.

„In diesen schweren Stunden sind wir in Gedanken und mit unseren Gebeten bei den Angehörigen der Toten und den Verletzten, sagte Hagmann am Freitagmorgen. „Wir beten und hoffen, dass die zum Teil schwer Verletzten schnell gesund werden und sie möglichst bald wieder bei ihren Verwandten und Freunden sein können.“
Hagmann dankte ausdrücklich und herzlich den über 200 Einsatzkräften von Feuerwehr und Polizei, den weiteren Hilfs- und Rettungsdiensten sowie den Krankenhausmitarbeitenden für ihren selbstlosen Einsatz in dieser lebensgefährlichen Situation.
Der Superintendent dankte auch den Notfall-Seelsorgern und Klinik-Seelsorgern, die ebenfalls im Einsatz sind. Sie stehen für Patienten, Angehörige, Mitarbeitende und Hilfskräfte bereit, betonte der Superintendent: „Wir möchten den Betroffenen und allen Helfenden mit Rat und Tat zur Seite stehen.“


Bundestagspräsident Norbert Lammert äußerte sich wie folgt:
„Mit Entsetzen habe ich heute morgen in Berlin von der Brandkatastrophe im Universitätsklinikum Bergmannsheil erfahren. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen der Verstorbenen und den Verletzten, die zum Teil noch um ihr Leben ringen. Ihnen wünsche ich möglichst rasche und vollständige Genesung. Den Rettungskräften danke ich für ihren Einsatz.“

Die SPD-Fraktion: Bestürzung über Opfer
Bestürzt zeigt sich auch der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Peter Reinirkens über die Opfer, die heute Nacht ein Brand in der Universitätsklinik Bergmannsheil gefordert hat. "Ein solch furchtbares Ereignis lässt innehalten. Wir denken an die Menschen, die gestorben sind. An die Menschen, die verletzt sind. An die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bergmannsheils. Und wir danken den Menschen, die heute Nacht und auch in diesen Minuten noch retten und helfen, so der Feuerwehr, auch aus den Nachbarstädten. Es ist gut zu wissen, dass wir uns im Ruhrgebiet aufeinander verlassen können. Unser Dank gilt der Polizei und allen auch privaten Helferinnen und Helfern vor Ort. Es wird die Zeit kommen, diese schlimmen Ereignisse aufzuarbeiten. Soweit es um die Brandursache geht, ist es gut, auf Spekulationen zu verzichten und den Behörden die Zeit zu geben, die sie für eine sorgfältige Untersuchung brauchen", so Peter Reinirkens.

NRW-Landtagspräsidentin Carina Gödecke über Facebook:
Manchmal ist Facebook ein wichtiges Medium um die Trauer um die beiden Toten, die Hoffnung und die Gebete für die zum Teil Schwerverletzten, und um den Dank an die Feuerwehr, die Polizei und vor allem an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bochumer Bergmannsheil zu teilen. Ein brennendes Krankenhaus ist eine große Katastrophe, nicht nur für uns in Bochum. Bochum trauert, und zugleich sagt unsere Stadt Danke. Danke, dass noch Schlimmeres verhindert werden konnte. Danke, dass es so viele großartige Einsatzkräfte gibt.


Mit großer Trauer, Bestürzung und Anteilnahme reagiert das Rektorat der Ruhr-Universität Bochum auf den Großbrand im Universitätsklinikum Bergmannsheil:
"Unsere Gedanken sind bei den Opfern der Brandkatastrophe und ihren Angehörigen", sagt Prof. Dr. Andreas Ostendorf, Prorektor für Forschung der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Zugleich spricht er im Namen des Rektorats allen Helfern allergrößten Dank aus: den Rettungskräften vor Ort ebenso wie den umliegenden Krankenhäusern, die der Uniklinik Bergmannsheil tatkräftig zur Seite stehen.

Der Bundetagsabgeordnete Axel Schäfer hat sich vor Ort ein Bild gemacht:
Der Großbrand im Bochumer Bergmannsheil hat mich tief erschüttert. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen der Verstorbenen und Verletzten. Ich trauere mit Ihnen. Ich danke dem Krankenhauspersonal und allen Einsatzkräften, die die Patienten aufopferungsvoll versorgt haben und den Brand noch zur Stunde bekämpfen. Mein Dank gilt auch den Bewohnern der umliegenden Nachbarschaft, die große Solidarität und Hilfsbereitschaft gegenüber den Helfern gezeigt haben.
Gerade bin ich vor Ort, um den Rettungskräften persönlich zu danken. Mittlerweile sind über 600 von Ihnen im Einsatz. Es ist gut zu wissen, dass die interkommunale Zusammenarbeit funktioniert und Bochum und das Ruhrgebiet zusammenhalten.
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