LINKE: „Handeln statt schwatzen beim Wohnungsbau!“

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DIE LINKE begrüßt den Vorstoß der hiesigen SPD, verstärkt Sozialwohnungen in Bottrop zu bauen: „Das ist lange überfällig. Allerdings fragen wir uns, warum Thomas Göddertz und auch die sozialdemokratische Stadtspitze nicht schon längst praktisch tätig geworden sind“, sagt Günter Blocks, Kreisvorsitzender der Bottroper LINKEN. Er betont: „Handeln statt schwatzen beim Wohnungsbau – das ist die Devise.“ Der Trend zum Mangel bei günstigem Wohnraum sei keineswegs überraschend gekommen und habe ursächlich schon gar nichts mit den aktuell aufgenommenen Flüchtlingen zu tun, so Blocks. „Es ist vielmehr Ergebnis konsequent fortgesetzter politischer Fehleinscheidungen in Bund und Land. „Herr Göddertz sollte bei seinen Genossen Ruhkemper und Gerdes in Land- und Bundestag anfragen, wie es zur aktuellen Mangelsituation kommen konnte“, so Blocks weiter.

Allerdings gibt es aus Sicht der LINKEN auch erhebliche Versäumnisse auf lokaler Ebene. „Wenn ausgerechnet Thomas Göddertz beklagt, es gebe zu wenig sozialen Wohnungsbau, ist das die Methode ‚Haltet den Dieb’“, meint LINKE-Ratsherr Niels Holger Schmidt. „Göddertz hätte seit 2012 als Vorsitzender des Aufsichtsrates der städtischen Gesellschaft für Bauen und Wohnen Gelegenheit gehabt, der Fehlentwicklung entgegen zu wirken“, betont der Ratsherr. Seine Partei hat daher an den Oberbürgermeister – der ebenfalls Aufsichtsratsmitglied ist – die Anfrage gerichtet, welche Initiativen Göddertz als Aufsichtratsvorsitzender der städtischen GBB zur Steigerung der Zahl der Sozialwohnungen bei der GBB ergriffen hat.

Auch fragt Schmidt, welche Aktivitäten Kämmerer Willi Loeven als Aufsichtsratsvorsitzender der Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft Bottrop eG, an der die Stadt Anteile hält, entfaltet hat, um dort den Anteil preisgünstiger Wohnungen für die weniger begüterten Teile der Bottroper Bevölkerung zu steigern. Schließlich wollen die Sozialisten wissen, wie sich der Bestand der Sozialwohnungen in Bottrop in den zurückliegenden zehn Jahren entwickelt hat und wie viele Sozialwohnungen von der GBB in den letzten zehn Jahren neu errichtet wurden.
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