Flüchtlinge: Von Ickern nach Merklinde

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Die Harkortschule wird zur vorübergehenden Unterkunft für jene Flüchtlinge, die derzeit noch in der Turnhalle der Korczak-Gesamtschule untergebracht sind

Drei Wochen hatte die Bezirksregierung für den Aufenthalt der 153 Flüchtlinge in der Turnhalle der Janusz-Korczak-Gesamtschule (JKG) avisiert. Jetzt ist klar: Dieser Zeitplan wird nicht greifen.

Die ursprüngliche Zusage der Bezirksregierung wurde kurzfristig zurückgenommen und die Stadt am Dienstag (4. August) im Rahmen der verpflichtenden Amtshilfe „gebeten“, die Erstaufnahmeeinrichtung bis zum Herbst weiterzuführen. Dies teilte Bürgermeister Johannes Beisenherz am Donnerstag (6. August) während einer Pressekonferenz mit. Eine Möglichkeit, Nein zu sagen, habe es nicht gegeben.

Bis voraussichtlich Ende August sollen die Flüchtlinge in der JKG-Turnhalle bleiben. Danach werden sie bis zum Herbst in der ehemaligen Friedrich-Harkort-Schule in Merklinde untergebracht. So sieht es zumindest der von der Bezirksregierung gesteckte zeitliche Rahmen vor. Ob dies bis nach den Herbstferien oder bis November bedeutet, ist bis dato unklar.

Die Turnhalle der Harkortschule werde nicht als Unterbringung dienen. „Wir wollen nicht noch mehr Beeinträchtigungen schaffen. Die Nutzung durch die Sportvereine soll weiterhin gewährleistet bleiben“, so der Bürgermeister.

Die Anwohner in den Ickerner Aapwiesen sowie im Bereich Harkortsiedlung in Merklinde seien bereits mit Flugblättern über die neue Situation informiert worden.

Bürgerinfoveranstaltung am Montag
Am Montag (10. August) wird es zudem um 17.30 Uhr eine Bürgerinfoveranstaltung im Bürgerzentrum Marienschule, Johannesstraße 5, geben.
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Angelika Bröder aus Castrop-Rauxel | 07.08.2015 | 13:25  
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