Wir machen MITte: Umgestaltung der Fußgängerzone

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Das Bild zeigt die beiden Umbau-Abschnitte. Der erste soll im Frühjahr 2018 beginnen und zwei Jahre dauern. Geplanter Start für den zweiten Abschnitt ist Frühjahr 2019, die Bauzeit ist ebenfalls auf zwei Jahre kalkuliert. (Foto: Stadt Dorsten)
Wettbewerb um die besten Ideen: Stadt sucht Planungsbüro

Für mehrere Maßnahmen des Stadterneuerungsprojekts „Wir machen MITte“ werden zurzeit die planerischen Vorbereitungen angestoßen. So auch für die Umgestaltung der Fußgängerzone. Nachdem in einer ersten Bürgerbeteiligung Mitte Mai die Qualitäten der Dorstener Innenstadt gemeinsam mit den Bürgern herausgearbeitet und Handlungsbedarfe benannt wurden, hat die Verwaltung jetzt das europaweite Ausschreibungsverfahren eingeleitet, um ein geeignetes Büro für die Planung des Umbaus zu finden.



„Mit der Umgestaltung soll die Innenstadt als Ort der Begegnung und des sozialen Austauschs gestärkt werden“, heißt es in der Bekanntmachung im europäischen Amtsblatt. Der Umbau solle die regionale Baukultur widerspiegeln und der Fußgängerzone ein unverwechselbares, nicht austauschbares Profil vermitteln. „Er soll dabei die Identität der Stadt Dorsten als mittelzentrale, kleinteilig strukturierte Stadt abbilden.“

Mit Blick auf die durchgeführte Bürgerbeteiligung hebt der technische Beigeordnete Holger Lohse hervor: „Bei diesem Verfahren sind mir Wettbewerbselemente wichtig!“ In der Versammlung hatten Architekten angeregt, die Büros im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs auszuwählen. Dieses aufwändige Verfahren hätte die fristgerechte Beantragung der europäischen Fördermittel nicht sichergestellt, weshalb die Verwaltung einen Kompromiss entwickelt hat:

In dem zweistufigen Vergabeverfahren können nun zunächst Architekten, Freiraumplaner und Stadtplaner ihr Interesse an dem Auftrag bekunden. In der zweiten Stufe geht die Stadt dann mit fünf Büros in ein Wettbewerbsverfahren, in dem die Büros erste Vorentwürfe zur Umgestaltung exemplarischer Bereiche wie dem Raum vor dem Franziskanerkloster erarbeiten müssen.

„Die Qualität und die Gestaltung dieser Lösungsansätze wird ein wichtiges Entscheidungskriterium zur Vergabe der Planungsleistung sein“, so Lohse. Natürlich würde der Aufwand den Büros vergütet. Der Beigeordnete hofft, dass auch Planer aus Dorsten und der Region ihr Interesse an der Umgestaltung der Fußgängerzone bekunden. Alle Informationen sind über das europäische Amtsblatt abrufbar.
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