Wulfener Sehenswürdigkeiten werden mit „QR-Codes“ versehen

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Hermann Grewer (Schreiner im Ruhestand, er erstellte die Untergründe zur Befestigung der Codes) und Sohn Reinhold. Gemeinsam haben sie, wie hier am Heiligenhäuschen am Wauert, bisher fünf QR-Codes in Wulfen angebracht.

Durch Wulfen gehen oder fahren vermehrt Wander- und Radfahrgruppen und wollen sich ein wenig umsehen. Doch häufig gibt es keine passenden Informationen zu den entsprechenden Highlights des Ortes, wie Kirchen oder auch Friedhöfe. Oft sind diese auch geschlossen, sodass die Informationen in den Räumen selbst nicht gelesen oder angeschaut werden können. Kleine Kästchen voller Informationen, die es ab sofort vermehrt in Wulfen geben wird, sollen nun Abhilfe schaffen.



Diese quadratischen und praktischen Felder mit dem Namen „Quick-Response“-System (Schnelle Antwort), kurz QR-Code, sind erstmals vom japanischen Autohersteller Toyota Mitte der 1990er auf den Markt gebracht worden. Der zweidimensionale Code speichert ganz einfach wichtige Informationen.
Heute finden sich diese Codes beispielsweise auf Getränkedosen, Plattencovern, Werbeplakaten oder sogar Straßen. Mittels Smartphones und einer App zum Scannen und Decodieren können die schwarz-weißen Kästchen ganz einfach gelesen werden. Häufig wird der Nutzer direkt zu einem Internetlink geführt.

„So ausgestattet sollen auch die Wulfener Sehenswürdigkeiten noch attraktiver werden. Dies hat die Geschichtsgruppe des Heimatvereins Wulfen beschlossen. Mit sogenannten QR-Codes sind momentan der Jüdische Friedhof auf der Koppel, das Gemeinschaftsgrab der Opfer des Bombenangriffs auf Wulfen, die Kriegsgräberstätte und das Heiligenhäuschen (Bildstock) „Im Wauert“ ausgestattet.“, berichtet Reinhold Grewer. „Künftig sollen noch weitere QR-Codes zum Beispiel an den Kirchen, am Ehrenmal und auch Wegkreuze angebracht werden.“

Werden die schwarz-weißen Kästchen mit dem Smartphone eingescannt, erhält der Besitzer per Link auf sein Handy Informationen zu der Sehenswürdigkeit oder dem Bauwerk. Die Kästchen der Sehenswürdigkeiten sollen besonders junge oder technikaffine Touristen ansprechen. Mittels eines Computerprogramms hat Heimatfreund Reinhold Grewer die Codes erstellt. Die schwarz-weißen Kästchen werden dann witterungsbeständig auf ein Aluminiumschild aufgedruckt und jeweils vor Ort angebracht.
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