Erster Spatenstich für Rhader Kunstrasenplatz – SSV plant für die Zukunft

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Jürgen Jansen (2. Vors. SSV Rhade), Hans-Peter Steffens (SSV Rhade), Christian Risthaus (Inhaber Europa-Garten Risthaus), Hubertus Rekers (Volksbank Lembeck-Rhade eG), Tobias Stockhoff, Svenja Komor (Firma Europa-Garten Risthaus), Arjan Emaus (ausführende Firma Kunstrasen Sallandse United GmbH), Georg Lammers (1. Vors. SSV Rhade), Bernfried Terhardt (ausführende Firma Kanal- u. Drainarbeiten). (Foto: Bludau)
Dorsten: SSV Rhade |

Rhade. Am Samstagnachmittag wurde am Rhader Dahlenkamp mit dem feierlich, ersten Spatenstich ein neues Zeitalter eingeläutet. Zusammen mit zahlreich geladenen Gästen aus Politik, Verein und Firmen wurde nun offiziell mit den Bauarbeiten für das Projekt „Kunstrasenplatz“ begonnen.

Für die Fußballer des SSV Rhade endet mit diesem Startschuss nun ein länger Weg der Planung und Vorbereitung. Unter anderem musste der Verein zusammen mit der Stadt und dank Sponsoren und Eigenleistung einen sechsstelligen Euro-Betrag aufbringen. Bereits nach der Winterpause ist geplant, dass die ersten Spiele auf dem dann neuen künstlichen Grün stattfinden können. Der Rhader Fußballverein bringt selbst rund 100.000 Euro auf. Der Sportausschuss der Stadt Dorsten stimmte bereits der Beschlussvorlage einstimmig zu – 289.600 Euro für den Umbau des Ascheplatzes zu zahlen, vorausgesetzt der Rat der Stadt stimmt noch zu, aber Bürgermeister Stockhoff zeigte sich am Samstag positiv gestimmt. Schon Anfang dieser Woche sollen die Arbeiten starten. Nur acht Wochen sind für den Neubau vorgesehen. Wenn alles nach Plan funktioniert und das Wetter im Winter mitspielt, sollen die ersten Spiele nach der Winterpause bereits auf dem Kunstrasenplatz stattfinden können.

Während der Bauphase können die Fußballmannschaften für ihre Trainings, dank guter Zusammenarbeit mit den anderen Vereinen, nach Lembeck, Deuten und Erle ausweichen. Georg Lammers, der 1. Vorsitzende des SSV Rhade erklärt wie wichtig so ein Kunstrasenplatz für einen Verein ist. „Ein Rasenplatz kann rund 500 Stunden im Jahr bespielt werden. Der Kunstrasenplatz hingegen kann rund 2.500 Stunden vertragen.“ Die Zeiten, dass sich bis zu vier Mannschaften die Trainingsflächen teilen müssen, sind dann vorbei. Neben dem Fußballplatz wird es dann auch ein Kleinfeld geben, auf das Jugendmannschaften ausweichen können.

Texte und Fotos: Bludau
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